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Abfahrt: Paris siegt, Kugel an Feuz, Bestleistung für Ferstl

Soldeu (dpa) - Der vierte Sieg für Dominik Paris, die Kugel für Beat Feuz und eine persönliche Bestleistung für Josef Ferstl: Die alpine Abfahrtssaison ist am Mittwoch mit mindestens drei glücklichen Skirennfahrern zu Ende gegangen.

veröffentlicht am 13.03.2019 um 12:02 Uhr
aktualisiert am 13.03.2019 um 13:25 Uhr

Der Italiener Dominik Paris gewann auch in Soldeu. Foto: Helmut Fohringer/APA

Beim Weltcup-Finale in Andorra war der formstarke Paris nicht zu schlagen. Dem Südtiroler reichte der Erfolg aber nicht, um Feuz an der Spitze der Klassementwertung noch einzuholen. Der Schweizer rettete nach acht Rennen 20 Punkte Vorsprung und holte seine zweite kleine Kristallkugel nach 2018.

Von Podestplätzen in der Abfahrt oder Kugeln ist Ferstl noch etwas entfernt - mit Platz sieben egalisierte er im Skigebiet von Soldeu aber seine zwei besten Resultate in der Disziplin. Unter anderem war er im Januar in Kitzbühel Abfahrtssiebter geworden. «Ich denke, die Fahrt war teilweise sehr gut und hatte teilweise kleine Fehler. Das kostet mich die vorderen Plätze», resümierte der 30-Jährige im ZDF. 28 Hundertstelsekunden fehlten Ferstl zu einem Podiumsrang.

Dennoch war der Super-G-Sieger von Kitzbühel zufrieden. «Ich pendle mich den ganzen Winter zwischen den Plätzen sieben und fünfzehn ein. Das zeigt mir, dass ich eine gute Konstanz habe und gut skifahre», sagte er.

Die Konstanz bescherte auch Feuz den Erfolg. Der Weltmeister von 2017 gewann in diesem Winter zwar nur eine Abfahrt und damit drei weniger als Paris, landete in acht Rennen aber sechsmal auf dem Podest. «Ich bin richtig stolz, diese zwei Kugeln geholt zu haben», sagt er.

Paris hätte in den Pyrenäen einen groben Patzer seines Kontrahenten benötigt, um die Spitze der Wertung zu erklimmen. Daran, dass es Feuz nicht unter die Top zwölf schafft, glaubte der Super-G-Weltmeister aber nicht. «Ich glaube, ich war zu wenig konstant», sagte er. Der Italiener gewann zwar die Hälfte aller Rennen und wurde einmal Dritter, landete aber auch dreimal außerhalb der Top Ten. «Wenn man bei drei Rennen zu weit weg ist, dann klappt es nicht», sagte er.



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