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Drei Punkte für Hamburg

Zieler verteilt Geschenk zum 125. HSV-Geburtstag

Hannover 96 überließ dem Hamburger SV zu dessen 125. Geburtstag drei Punkte. Ein Fehler von Torwart Ron-Robert Zieler führte zum 1:0 für den HSV. Die „Roten“ scheiterten trotz zahlreicher Großchancen immer wieder an Hamburgs Keeper Rene Adler.

veröffentlicht am 30.09.2012 um 15:22 Uhr

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Ein Wimpel und ein Blumenstrauß - mit diesen Geschenken wollte sich Hannover 96 im Nord-Duell beim Hamburger SV eigentlich begnügen. Doch 96-Torwart Ron-Robert Zieler war das anscheinend zu wenig. Ein Patzer des Fußball-Nationalspielers ermöglichte dem wiedererstarkten HSV einen glücklichen 1:0 (1:0)-Heimsieg, mit dem die Gala zum 125. Geburtstag des renommierten Traditionsclubs am Samstagabend gerettet war.

„Ron hat uns schon so viele Punkte gesichert, da gibt es keine Vorwürfe“, kommentierte 96-Trainer Mirko Slomka die letztlich spielentscheidende Szene in der 20. Minute. Ein verunglückter Abschlag des 96-Keeper, der schon gegen Nürnberg (4:1) beim Gegentor schlecht aussah, landete über den starken Tolgay Arslan, Son Heung-Min und Spielmacher Rafael van der Vaart beim Torschützen Artjoms Rudnevs, der Zieler keine Chance ließ.

Danach war Hannover 96 über weite Strecken die bessere Mannschaft, scheiterte im Abschluss aber immer wieder am überragenden HSV-Torhüter Rene Adler. „Einen Punkt hätten wir auf jeden Fall verdient gehabt. Wir haben viel versucht in der Offensive, aber Adler hat gut gehalten“, analysierte Slomka die achte Niederlage im saisonübergreifend neunten Bundesliga-Auswärtsspiel in Serie.

„Wenn man seine Chancen nicht nutzt, hat man irgendwo auch selbst schuld“, sagte 96-Abwehrspieler Konstantin Rausch trefflich. „Aber Adler war irgendwie immer zur Stelle.“ Der Liga-Dino HSV hatte es gegen die stark in die Saison gestarteten Niedersachsen vor allem dem Ex-Leverkusener Keeper zu verdanken, dass Rudnevs früher Treffer zum Dreier reichte. „Wenn René so weitermacht, spielt er bald wieder Nationalmannschaft“, prophezeite Uli Stein, 1983 Europokalsieger der Landesmeister und für viele Fans bester Torhüter der HSV-Geschichte.

„In der zweiten Hälfte waren wir gut. Wenn wir so weiter spielen, werden wir noch viele Spiele gewinnen“, sagte der eingewechselte 96-Stürmer Mohammed Abdellaoue. „Wir haben ein sehr gutes Auswärtsspiel gemacht, aber nichts Zählbares mitgenommen“, pflichtete ihm Mittelfeldmann Lars Stindl bei.

Beide Teams haderten mit Schiedsrichter Felix Zwayer (Berlin). Der HSV, weil er ein Tor von Son wegen angeblicher Abseitsstellung nicht anerkannte, Hannover 96, weil er einen Elfmeter nicht pfiff. Ein Foul von 96-Profi Sergio Da Silva Pinto, der van der Vaart aufs Bein trat, wurde von Zwayer nicht mit einer Karte geahndet.

„Wir brauchen nicht über den Schiedsrichter reden oder irgendwas in der Richtung, sondern darüber, dass wir aus fünf großen Chancen kein Tor gemacht haben“, sagte 96-Sportdirektor Jörg Schmadtke. Die nächsten Partien gegen UD Levante in der Europa League am Donnerstag und gegen Meister Borussia Dortmund am Sonntag finden zum Glück im eigenen Stadion statt. Dort läuft es für Hannover 96 deutlich besser.



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