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Aus für Senegal

WM ohne Sané und Diouf

Aus, vorbei, der große Traum von der WM im nächsten Jahr in Brasilien ist geplatzt. Mame Diouf und Salif Sané fahren nicht zur WM 2014. Weil sich ihr Team nicht gegen die Elfenbeinküste durchsetzen konnte.

veröffentlicht am 17.11.2013 um 21:00 Uhr

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Mit hängendem Kopf verließ Salif Sané am Sonnabend enttäuscht den Platz, eine Situation, die der Profi von Hannover 96 in den vergangenen Wochen durch die vielen Niederlagen mit den „Roten“ nur allzu gut kennt. Auch mit dem Team des Senegal gab es für Sané kein Erfolgserlebnis. Im entscheidenden Play-off-Spiel um die Teilnahme an der WM reichte es für Sané nur zu einem 1:1 gegen die Mannschaft der Elfenbeinküste, die das Hinspiel mit 3:1 gewonnen hatte.

Dabei sah es für Sané, der in der Startelf stand und durchspielte, sowie für 96-Stürmer Mame Diouf, der in der 90. Minute eingewechselt wurde, zum Ende der Partie ganz so aus, als könnten sie dem Favoriten um Stürmerstar Didier Drogba das WM-Ticket noch in letzter Sekunde entreißen. Moussa Sow von Fenerbahce Istanbul brachte Senegal spät in Führung, indem er einen von Drogba verursachten Foulelfmeter verwandelte 
(77. Minute). Nun fehlte dem Senegal nur noch ein Tor zum Weiterkommen. Trainer Alain Giresse setzte alles auf eine Karte und brachte 96-Angreifer Diouf. Doch statt des erlösenden zweiten Treffers erzielte Salomon Kalou vom OSC Lille in der dritten Minute der Nachspielzeit den Ausgleich für die Ivorer, die sich damit nach 2006 und 2010 zum dritten Mal in Folge für die WM qualifizierten.

Gut möglich, dass dann bei der Endrunde auch 96-Profi Didier Ya Kona für die Elfenbeinküste auflaufen wird. Aufgrund seiner Verletzung konnte der Ivorer zwar gegen den Senegal nicht mitspielen, zur moralischen Unterstützung seiner Mannschaft reiste Ya Konan dennoch nach Casablanca, wo das Spiel wegen einer gegen den Senegal verhängten Platzsperre ausgetragen wurde. Zuvor hatte sich Nigeria gegen Äthiopien durchgesetzt. Der Afrikameister gewann das Play-off-Rückspiel mit 2:0 und fährt nach dem 2:1 im Hinspiel nach Brasilien. Kamerun zog gestern nach, die Mannschaft von Trainer Volker Finke (früher 
TSV Havelse und SC  Freiburg) schlug Tunesien mit 4:1 (Hinspiel 0:0).

Sein WM-Ticket längst in der Tasche hat Sébastien Pocognoli. Deshalb wird der 96-Verteidiger die 0:2-Niederlage Belgiens im Freundschaftsspiel gegen Kolumbien, bei der Pocognoli nicht zum Einsatz kam, auch verkraften können. Ebenfalls nur Reservist war Leon Andreasen beim 2:1-Sieg im Testspiel der dänischen Nationalelf gegen Norwegen. Ein paar Minuten Einsatzzeit hatte hingegen Hiroki Sakai. Der Rechtsverteidiger der „Roten“ wurde beim 2:2 der japanischen Nationalmannschaft gegen die Niederlande in der 73. Minute eingewechselt. Morgen könnten sich die beiden 96-Außenverteidiger Pocognoli und Sakai im direkten Duell zwischen Belgien und Japan gegenüberstehen. Etwas Spielpraxis gab es zudem für den 96er Ali Gökdemir, der bei der 1:2-Niederlage Aserbaidschans gegen Estland in der 76. Minute ins Spiel kam.



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