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Stefan Effenberg wird als Trainer gehandelt

Wird er Trainer von Hannover 96?

Die Suche nach einem neuen 96-Trainer läuft weiter auf Hochtouren. Als heißer Kandidat gilt Stefan Effenberg. Clubchef Martin Kind sieht den Verein nicht unter Druck. Mit Blick auf die Tabelle sagte er: „Wir können eine mutige Entscheidung treffen.“

veröffentlicht am 28.12.2013 um 16:20 Uhr
aktualisiert am 29.12.2013 um 09:20 Uhr

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Bei der Suche nach einem Nachfolger für den entlassenen Trainer Mirko Slomka dürfen sich die Fans der Roten möglicherweise auf eine mutige Entscheidung gefasst machen. Kind betonte am Sonnabend, dass Hannover 96 derzeit nicht auf einem Abstiegsplatz stehe und deshalb nicht unter Druck sei. Wir sollten in der Rückrunde mindestens 22 Punkte erreichen. Deshalb können wir auch eine mutige Entscheidung treffen, sagte er in einem Interview mit dem Sender „Sky“. Namen ließ sich 96-Chef Martin Kind allerdings nicht entlocken.

Weiter im Rennen ist nach HAZ-Informationen André Breitenreiter – trotz eines ersten Dementis des frühere 96-Profis. Der Trainer des Zweitligisten SC Paderborn hatte am Freitagabend auf seiner, dass er sich geehrt fühle, zum Kandidatenkreis zu gehören. „Der Zeitpunkt ist jedoch für mich noch nicht der Richtige!“ Als Kandidaten werden weiterhin Frank Kramer (Greuther Fürth) und der 96-Aufstiegscoach Ralf Rangnick gehandelt, der jetzt Sportchef bei RB Leipzig und RB Salzburg ist. Da Kind nicht gewillt ist, eine Ablöse zu zahlen, dürften die Gespräche aber schwierig werden. Gleiches gilt für den ebenfalls gehandelten Murat Yakin, der beim FC Basel noch bis Sommer 2014 unter Vertrag steht.

Als Übergangslösung ist der vereinslose Lorenz-Günther Köstner im Gespräch. Nach HAZ-Informationen reiht sich nun auch der ehemalige Nationalspieler und Champions-League-Sieger Stefan Effenberg ein.

Kind ging am Sonnabend auch auf die Kritik an der Hängepartie über die Weihnachtstage ein. „Die Entwicklung war kein Wunschkonzert, da waren wir teilweise nicht professionell genug drauf vorbereitet“, sagte Kind. Die Situation sei für alle belastend gewesen – auch für den nun entlassenen Mirko Slomka. Kind äußerte zugleich Verständnis für die 96-Fans, die am Freitag gegen die Entlassung Slomkas demonstriert hatten. „Emotional habe ich volles Verständnis, aber wir haben Sachentscheidungen perspektivisch zu treffen.



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