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Wieder ein Armutszeugnis von 96

War das jetzt das wahre Gesicht der Mannschaft von Hannover 96? Nach zwei glücklichen 1:0-Erfolgen war das 1:2 gegen Eintracht Frankfurt wieder ein spielerisches Armutszeugnis, .

veröffentlicht am 24.10.2015 um 18:46 Uhr
aktualisiert am 27.10.2015 um 00:51 Uhr

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Die erste Halbzeit war an Langeweile nicht zu überbieten, dabei war nicht zu übersehen: Hätten die 96-Profis die verunsicherten Frankfurter früher und energischer gestört, sie hätten die Partie früh entscheiden können. Doch bei dem Versuch, kompakt zu stehen und erst einmal Fehler zu vermeiden, übersah die Mannschaft die Frankfurter Schwächen.

Die Niederlage bestärkt diejenigen, die trotz der zwei Siege in Folge skeptisch bleiben: Die 96-Mannschaft besitzt wenig Potenzial, vor allem in der Offensive. In dieser Form werden die „Roten“ mit sieben, acht anderen Clubs in der Liga um den Klassenerhalt spielen.

Zur Wahrheit nach zehn Spieltagen gehört auch: Trainer Michael Frontzeck hat noch immer keine Idee, damit seine Mannschaft ein Heimspiel wie eine Heimelf angehen kann, nämlich mit Mut und Schwung und Dominanz. Auch in der HDI-Arena wartet 96 erst einmal verhalten ab – für die Zuschauer ist diese Spielweise kein Vergnügen.

Wer wie 96 Torgefahr fast nur nach Ecken oder Freistößen heraufbeschwört, muss sich nicht wundern, dass er Spiele wie gegen Frankfurt verliert.

Wenn die „Roten“ in der Winterpause nicht in neues Offensivpotenzial investieren, wird es eine Zittersaison mit ungewissem Ausgang.

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