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Sportdirektor gesucht

Wer wird bei 96 Nachfolger von Dirk Dufner?

Hannover 96 muss sich mal wieder auf die Suche nach einem neuen Sportdirektor machen. Präsident Martin Kind hat nach eigener Aussage noch mit keinem möglichen Kandidaten gesprochen. Einige Nachfolger für Dirk Dufner stehen aber schon bereit.

veröffentlicht am 05.08.2015 um 07:58 Uhr
aktualisiert am 05.08.2015 um 18:49 Uhr

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Ein Sportdirektor ist die wichtigste Person bei einem Fußball-Bundesligisten. Er steht für Konstanz, Wirtschaftlichkeit, Weitblick, aber auch Visionen. Er hat viel mehr Verantwortung als etwa der Trainer. Er soll – im Idealfall – die Geschicke eines Clubs über Jahre führen. Wo ein guter Sportdirektor ist, da ist normalerweise auch der sportliche Erfolg. 96 muss sich mal wieder auf die Suche nach einem Neuen machen.

Martin Kind ist sogar auf der Suche nach zwei Neuen: einem Sportdirektor und einen Geschäftsführer. „Für uns stellt sich die Frage, wie die Organisation von 96 weiterentwickelt werden kann“, sagt der Clubchef. Mit Kandidaten gesprochen habe er noch nicht, sagt Kind, „aber wir kennen den Markt.“

Als Top-Kandidat gilt in Hannover der bisherige Nürnberger Manager Martin Bader. Der 47-Jährige hört nach elf Jahren beim Club auf, sein Vertrag beim Zweitligisten endet am 30. September. Den Namen habe ich gelesen, es werden aber auch 10 bis 15 andere Kandidaten genannt. Wir werden zunächst ein Anforderungsprofil erstellen und dann die Ausschreibung starten, erläuterte Kind das Prozedere.

Am Vortag hatten sich Hannover 96 und Dufner auf die vorzeitige Auflösung des bis Sommer 2016 laufenden Vertrages geeinigt. Offiziell erfolgt die Trennung auf Wunsch des Sportdirektors, Kind gab aber auch zu: Die Gespräche im Vorfeld haben gezeigt, dass auf beiden Seiten keine Perspektive besteht.

Der Zeitpunkt der Entscheidung war kein Wunschkonzert, erklärte Kind. Negative Auswirkungen für die Mannschaft sieht Trainer Michael Frontzeck indes nicht. Wir gehen nicht belastet in die Saison, betonte der 96-Coach. Dufner, seit 2013 für Hannover 96 tätig, hatte nach zwei Spielzeiten mit Abstiegskampf einen erneuten Umbruch des Teams vorgenommen. Er verpflichtete im Sommer für rund 12 Millionen Euro sieben neue Profis. Andererseits nahm der Verein für die Transfers von Lars Stindl, Joselu und Leonardo Bittencourt rund 13 Millionen Euro ein.



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