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Kommentar zum neuen Kaderplaner

Was plant Möckel mit 96?

Der Neue ist da, und er muss sofort loslegen. Zeit zur Eingewöhnung hat Christian Möckel nicht, denn die Lage bei Hannover 96 ist beängstigend. Eine gute Sache hat der Job des neuen Kaderplaners jedoch: Dank seines Vorgängers Dirk Dufner liegt die Messlatte sehr niedrig.

veröffentlicht am 31.10.2015 um 13:21 Uhr
aktualisiert am 31.10.2015 um 13:51 Uhr

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Der Sportliche Leiter – oder besser: Kaderplaner – ist umgehend gefragt. Denn die Lage bei Hannover 96 ist beängstigend. Die limitierte Mannschaft braucht in der Winterpause dringend eine Blutauffrischung, wenn der jetzige Trend anhält. Um danach zu retten, was überhaupt noch zu retten ist.

Möckel kommt mit großem Vorschusslorbeer. Er gilt als Entdecker von Luis Gustavo, Demba Ba und Hiroshi Kiyotake. Solche Spieler zaubert natürlich auch er nicht in schöner Regelmäßigkeit hervor, aber seine nächsten Transfers müssen passen. Ohne Wenn und Aber. Sie könnten für Hannover 96 sportlich überlebenswichtig sein. Flops sind verboten – und vor denen ist selbst der 42-Jährige nicht gefeit.

Auch die Bewertung der Arbeit von Martin Bader ist von Möckels Geschick abhängig. Der 96-Geschäftsführer Sport setzt auf einen engen Vertrauten; und da wird die Kritik schnell laut, wenn der neue Sportliche Leiter mit Entscheidungen mal daneben liegt.

Der Neue steht also sofort unter Druck. Dass Möckel in dieser vertrackten Situation nach Hannover kommt, hat auch einen Vorteil für ihn: Die Messlatte liegt sehr niedrig. Dafür hat sein Vorgänger Dirk Dufner, der den jetzigen Kader zusammengestellt hat, ganz allein gesorgt.



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