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Ehemalige 96-Profis

Was machen Diouf, Ya Konan und Co.?

Szabolcs Huszti trifft schon wieder, Ya Konan kann die Zuschauer per Handschlag begrüßen und Mame Diouf punktet bei den Fans seines neuen Vereins: So läuft es bei den Fußballprofis, die in der vergangenen Saison noch für Hannover 96 spielten.

veröffentlicht am 09.09.2014 um 12:10 Uhr
aktualisiert am 12.09.2014 um 00:15 Uhr

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Auf dem Trainingsplatz von Hannover 96 ging es auch gestern eher übersichtlich zu. Infolge der Länderspielabstellungen ist die aktuelle Mannschaftsstärke des Fußball-Bundesligisten derzeit deutlich geschrumpft. Da ist es, auch mit Blick auf das nahende Spiel gegen den Hamburger SV, nur zu begrüßen, dass Joselu und Artur Sobiech, die aufgrund von Wadenbeschwerden pausierten, gestern ins Training zurückgekehrt sind. Joselu ist längst zum neuen Hoffnungsträger im Sturm der „Roten“ geworden, die Erinnerungen an seinen Vorgänger und viele andere Spieler, die 96 im Sommer verlassen haben, verblassen zusehends. Ein Überblick, wie es für frühere hannoversche Profis in ihrem neuen Klub läuft.

Ein wenig Anlaufschwierigkeiten hat er gehabt. Aber spätestens seit seinem Siegtreffer zum 1:0 bei Manchester City steht der Angreifer, dessen Vertrag in Hannover im Sommer ausgelaufen war, bei den Fans von Stoke City hoch im Kurs. Im dritten Spiel seit der Rückkehr in die Premier League gelang dem 26-Jährigen sein erstes Tor für den Tabellenzehnten – und mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken zeigte er jetzt auch in der Nationalelf seine Qualitäten vor dem gegnerischen Tor. Beim 2:0-Sieg über Ägypten am vergangenen Freitag traf Diouf zum 1:0 für den Senegal.

In Saudi-Arabiens höchster Liga sind drei Spieltage gespielt. Inzwischen ist Didier Ya Konan in der Pro League kein unbeschriebenes Blatt mehr: Der frühere 96-Stürmer kam beim 3:1-Auswärtssieg seines neuen Vereins Al Ittihad FC erstmals in einem Punktspiel zum Einsatz und spielte gegen Al Shoalah eine gute Stunde. Al Ittihad ist Tabellendritter mit neun Punkten und auch in der asiatischen Champions League vertreten. Im Rückspiel der 1. Qualifikationsrunde konnte aber auch Ya Konan die zweite Niederlage gegen Al Ain nicht verhindern. Ähnlich gruselig muss er die Atmosphäre im King-Abdullah-al-Faisal-Stadion von Jeddah empfunden haben, wo sich 342 Zuschauer verloren. Das wäre ihm in Hannover gewiss nicht passiert.

: Für den 31-Jährigen ist es vermutlich um einiges schwieriger, seine Mitspieler vom Changchun Yatai FC mit dem vollständigen Namen anzusprechen, als ihnen den Ball vorzulegen. Mit seinem neuen Klub liegt er in der chinesischen Superliga auf Platz 9, sozusagen eine Punktlandung des Ungarn im Reich der Mitte. Huszti war in acht Spielen dabei und schoss zwei Tore.

Dass ihn die Fans des Hamburger SV in ihr Herz geschlossen haben, war am 2. Spieltag der Bundesliga deutlich zu spüren. Zwar gab es für die Hanseaten beim 0:3 gegen den SC Paderborn reichlich Pfiffe, aber zumindest der Lette wurde bei seiner Einwechslung in der 37. Minute mit herzlichem Applaus begrüßt. Es war der erste Einsatz des 26-Jährigen seit seiner Rückkehr zum HSV, der ihn für ein halbes Jahr zu 96 ausgeliehen hatte. Am Sonntag kommt Rudnevs, der viel arbeitete, aber glücklos blieb, als Gast nach Hannover zurück.

In Bern scheint die Perspektive halbwegs zu stimmen. In Hannover fasste der 24-Jährige nicht Fuß, bei den Young Boys, die den Offensivspieler bis zum Jahresende ausgeliehen haben, hat er es immerhin schon auf sieben Einsätze in Liga, Europa League und Pokal gebracht. Dabei gelangen ihm zwei Punktspieltore für den Tabellenvierten. Für YB-Trainer Uli Forte ist er „eine wichtige Alternative in der ­Offensive“. Wenn es noch mehr wird: 96 hätte nichts dagegen, wenn die Berner von der Kaufoption im Ausleihvertrag Gebrauch machen.

In Hannover ist der Rechtsverteidiger mit einem großen Blumenstrauß verabschiedet worden. Beim FC Viktoria Pilsen, wohin der 28-Jährige zurückgekehrt ist, gibt es derzeit keinen Anlass für große Gesten: Beim Tabellenführer der 1. tschechischen Liga war er in keinem der sechs Punktspiele dabei.



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