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Nach Pyro-Attacke bei 96

VfL muss 90.000 Euro Strafe zahlen

Der VfL Wolfsburg ist wegen der Vorkommnisse im Niedersachsen-Derby bei Hannover 96 mit einer saftigen Geldstrafe von 90.000 Euro und einem Zuschauer-Teilausschluss auf Bewährung belegt worden. Das Sportgericht des DFB ahndete damit das Fehlverhalten einiger VfL-Fans, die vor der Partie am 1. März Leuchtraketen abgefeuert hatten.

veröffentlicht am 30.05.2016 um 16:23 Uhr
aktualisiert am 31.05.2016 um 06:21 Uhr

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Dabei war unter anderem auch getroffen worden. Ein derart hohes Strafmaß wurde bislang noch nie gegen den VfL Wolfsburg verhängt, erklärte VfL-Geschäftsführer Thomas Röttgermann.

40.000 Euro kann der Fußball-Bundesligist für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden. Zudem verhängte das Sportgericht eine Bewährungsfrist bis zum 30. Juni 2017. Wir konnten dem DFB schlüssig darlegen, dass es eine so krasse Verfehlung einer Minderheit von Fans bis dato nicht gegeben hatte und zukünftig auch nicht mehr geben soll, betonte Röttgermann.

Sollte es in diesem Zeitraum zu einem weiteren schwerwiegenden Vorfall kommen, wird das rechtskräftige Urteil bei der folgenden Heimpartie der Wolfsburger vollstreckt. Die Blöcke 5 und 7 sowie die zur sogenannten Singing Area gehörenden Bereiche der Blöcke 6 und 8 müssten dann geschlossen bleiben. Zudem dürften dort auch keine Banner, Plakate oder Transparente aufgehängt werden.

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