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Neuer 96-Trainer

Vertrag von Schaaf gilt nur für die 1. Liga

Thomas Schaaf ist neuer Trainer von Hannover 96. Der 54 Jahre alte Fußball-Lehrer wurde am Montag verpflichtet und tritt die Nachfolge von Michael Frontzeck an.Der langjährige Coach vonWerder Bremen erhält einen Vertrag bis 2017 - dieser gilt allerdings nur für die 1. Liga.

veröffentlicht am 28.12.2015 um 10:36 Uhr
aktualisiert am 28.12.2015 um 18:53 Uhr

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soll Hannover 96 vor dem Abstieg retten. Seit Montag ist der 54 Jahre alte Fußball-Lehrer der neue Trainer der Roten.Seine Vita und seine Erfahrung sprechen für sich, sagte Sport-Geschäftsführer Martin Bader: Er hat jahrzehntelang erfolgreich in der Bundesliga gearbeitet.Der neue Trainer soll am 4. Januar zum Start der Rückrundenvorbereitung vorgestellt werden.

Der Vertrag vonSchaafbei Hannover 96 gilt nur für die Bundesliga. Das macht ja auch Sinn, sagte er. Wir wollen den Klassenerhalt natürlich schaffen, aberwenn es nicht klappen sollte, haben beide Seiten die Möglichkeit, etwas Neues zu machen.

Auf Schaaf wartet bei den Roten eine schwierige Aufgabe. Nach der schlechtesten 96-Hinserie seit dem Wiederaufstieg stehen die Roten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Der in der Vorsaison fünf Spieltage vor Saisonende geholte Frontzeck hatte den Klassenverbleib geschafft, aber in 17 Spielen der neuen Serie nur 14 Punkte geholt. Die Schwere der Aufgabe ist mir bewusst, sagte Schaaf.Nichtdestotrotz freue ich mich auf die große Herausforderung, gemeinsam mit der Mannschaft den Klassenerhalt zu erreichen.

Bader und Clubchef Martin Kind hatten mehrere Trainer auf dem Zettel, es war aber ein offenes Geheimnis, dass Schaaf als Favorit und Wunschkandidat galt.Wir sind vollumfänglich von ihm überzeugt. Er passt zu 96, sagte Kind. Der 96-Chef gilt schon lange als Schaaf-Fan.Er hat in Bremen und in Frankfurt gezeigt, dass er erfolgreich arbeiten kann, sagte Kind.

Schaaf feierte seine größten Erfolge als Trainer mit Werder Bremen.Bei seinem Amtsantritt rettete er Werder vor dem drohenden Abstieg und formte mit Manager Klaus Allofs anschließend eine Spitzenmannschaft.1999, 2004 und2009 gewann er den DFB-Pokal, 2004 holte er mit dem Sieg der Meisterschaft auch das Double an die Weser.Zum Ende der Zeit in Bremen ging es jedoch bergab. 2013 trennten sich die Wege kurz nach dem geschafften Klassenverbleib und vor dem Ende der Saison. Danach ging er zu Eintracht Frankfurt, wo erim Mai dieses Jahres wegen mangelnder Rückendeckung aus der Führungsetage zurücktrat. Zuvor hatte er die Eintracht auf den neunten Platz geführt.

Die zügige Lösung der Trainerfrage ist auch ein Ausweg aus dem Dilemma, in dem 96 durch die Vakanz auf dem Trainerposten steckte. Nicht nur bei der Trainersuche drückte der Schuh, zeitgleich verhandelt 96 auch mit neuen Spielern, die helfen sollen, in der Rückrunde den Klassenerhalt zu schaffen. Die dringend nötigen Verstärkungen wollen jedoch wissen, mit wem sie es in Hannover zu tun bekommen werden und machen ihr Kommen auch davon abhängig, wer künftig bei 96-Spielen in der Coachingzone stehen wird. Zumindest diese Frage ist jetzt beantwortet.



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