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Rückkehr des 96-Regisseurs

Und die Hoffnung heißt Kiyotake

Die Hoffnung kehrt zurück. Viel mehr als der gute Auftritt von Hannover 96 in Dortmund nährt sie das zu erwartende Comeback von Hiroshi Kiyotake am Sonntaggegen den FC Augsburg. „Ich werde auf jeden Fall versuchen, dabei zu sein“, sagt der Japaner.

veröffentlicht am 16.02.2016 um 19:11 Uhr
aktualisiert am 19.02.2016 um 00:21 Uhr

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Hiroshi Kiyotakemischte nach überstandener Fußverletzung am Dienstag wieder im Mannschaftstraining mit, und das schon sehr ordentlich. Auch wenn er natürlich nicht mit der letzten Konsequenz in die Zweikämpfe ging, wurde in etlichen Szenen sichtbar, warum 96 im Abstiegskampf so große Hoffnungen in Kiyotake setzt: Der 26-Jährige bringt spielerische Elemente mit, die den „Roten“ seit Langem fehlen. Übersicht, ein Pass aus dem Fußgelenk, ein Dribbling, wenn keiner damit rechnet - oder einfach mal eine überraschende Idee. Es war augenfällig, wie seine Mitspieler ihn suchten. Er hatte Ballkontakt um Ballkontakt.

Der Spitzname des Japaners, „Kiyo“, schallte jedenfalls gefühlt 100-mal über die Mehrkampfanlage. Besonders als der 26-Jährige anfangs in der B-Elf stand, die von Ko-Trainer Wolfgang Rolff gecoacht wurde, gab es immer wieder lautstarke Anfeuerungsrufe. „,Kiyo’ nach vorn“, „,Kiyo’ kurz“, „,Kiyo’ geh’ aufs Tor“ und, und, und. Nun, Kiyotake hielt sich meistens dran; ein-, zweimal winkte er aber auch nur ab. Alles geht eben noch nicht. Später in der A-Elf hatte er dann nicht mehr so viele auffällige Szenen.

Aber es ist ohnehin wichtiger, dass er die am Sonntag gegen Augsburg hat. Bis dahin wird er noch etwas fitter und auch entschlossener im Torabschluss. Denn auch da liegt bei 96 vieles im Argen, was beim gestrigen Training erneut bestens zu beobachten war: Uffe Bech, Edgar Prib und Artur Sobiech standen mutterseelenallein vor dem Tor, den Ball aber brachten sie nicht im Netz unter. Kiyotake hat in seinen bisherigen neun Punktspielen drei Treffer erzielt und vier vorbereitet. Er ist also Mutmacher in jeder Hinsicht.

Im Training - - fehlten Leon Andreasen und Charlison Benschop. Andreasen, der an einer Sprunggelenkverletzung leidet, war am Montag in Kiel, wo er sich eine weitere ärztliche Meinung zu seiner Verletzung einholen wollte. Von dort reiste er zu einem Physiotherapeuten in seine dänische Heimat, der auch 96-Stürmer Benschop (Schambeinverletzung) behandelt. Andreasen soll morgen nach Hannover zurückkehren. Beim Training fehlten auch weiterhin die Stürmer Hugo Almeida und Adam Szalai. Oliver Sorg und Felix Klaus machten morgens den Laktattest mit, nachmittags aber eine gesonderte Einheit.



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