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Vertragsverlängerung

Trainer Mirko Slomka bleibt Hannover 96 treu

Die Fans von Hannover 96 werden es gerne lesen: Mirko Slomka und die „Roten“ sind sich einig – und zwischen dem morgigen Europa-League-Spiel bei UD Levante und der Bundesligapartie am Sonntag gegen Bayer Leverkusen will 96 alles klarmachen mit dem Trainer.

veröffentlicht am 04.12.2012 um 19:20 Uhr
aktualisiert am 07.12.2012 um 00:15 Uhr

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Slomka wird einen Dreijahresvertrag zu deutlich verbesserten Konditionen unterschreiben. „Es gibt ein kleines Restrisiko. Aber Einigkeit ist da“, sagte 96-Klubchef Martin Kind, „jetzt kann es losgehen.“ Sportdirektor Jörg Schmadtke sprach von einer „grundsätzlichen Einigung“. Trainer Slomka, der sich am Dienstag nach dem Training krankmeldete und dessen Reise mit der Mannschaft nach Valencia daher noch offen ist, wollte sich derweil nicht an den „öffentlichen Spekulationen“ beteiligen. „Ich muss fit werden für das Spiel in Levante“, sagte Slomka.

Von dem Zeitfenster, das vom Verein bis zum 20. Dezember geöffnet worden war, sprach gestern niemand mehr. Alle scheinen froh, dass die angestrebte Vertragsverlängerung jetzt doch schneller über die Bühne zu bekommen ist. Und dass das für den Klub unrühmliche öffentliche Theater endlich ein Ende finden wird. Monatelang war es in den Medien hin- und hergegangen. Mal fühlte sich der Trainer hingehalten, mal der Klub. Damit wird nun Schluss sein.

„Es gibt jetzt noch eine Kleinigkeit, die wir mit Harun Arslan (der Berater Slomkas, d. Red.) besprechen müssen, und dann muss das zu Papier gebracht werden“, sagte Schmadtke. Und danach soll alles sehr, sehr schnell gehen. Wunschtermin für die begehrte Vertragsverlängerung ist Freitag oder Sonnabend.Bei allem Gerede, bei allen Verhandlungen, die Länge des neuen Vertrages für Slomka hatte nie zur Diskussion gestanden. „Ich wollten von vornherein einen Dreijahresvertrag; das kam nicht einmal vom Trainer“, sagte Kind. Auch die jüngsten Misserfolge wie die Heimniederlage gegen Freiburg (1:2) und die Auswärtsniederlagen in München (0:5) und Mainz (1:2) sowie eine gewisse Stag­nation in der Entwicklung der Mannschaft hätten ihn niemals ins Grübeln gebracht.

„Ich wollte Jörg Schmadtke und Mirko Slomka damit zeigen: Ihr seid es. Mit euch beiden wollen wir langfristig zusammenarbeiten“, sagte der Klubchef. Der Sportdirektor (seit dem 1. Juli 2009 bei 96) ist mit einem unbefristeten Vertrag ausgestattet, der Coach, der seit dem 19. Januar 2010 bei den „Roten“ das sportliche Sagen hat, ist nun bis 2016 an den Klub gebunden. Und dem Vernehmen nach enthält sein Kontrakt keine Ausstiegsklausel.

Wie viel Vertrauen Kind in die weitere Zusammenarbeit mit dem Trainer setzt, ist daran zu erkennen, dass Slomka in seiner Ära (Kind ist mit einer kurzen Unterbrechung seit 1996 Klubchef) erst der zweite Coach ist, der einen Kontrakt mit einer derart langen Laufzeit erhält. Vor ihm kam nur Aufstiegscoach Ralf Rangnick in Genuss dieses Privilegs. Dass dieser weit vor Ablauf des Vertrags gehen musste, ist eine andere Geschichte. Und sie soll sich auf keinem Fall wiederholen.



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