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96 gegen Schalke

Stürmische Zeiten im Revier

Qualität in der Offensive: Beim Duell von Hannover 96 am Sonntag bei Schalke 04 stehen die Angreifer im Mittelpunkt.

veröffentlicht am 06.02.2014 um 09:08 Uhr
aktualisiert am 09.02.2014 um 00:15 Uhr

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Das sah nach einem Plan aus. Ganz nach dem Motto: Versuchen wir es noch einmal! Dieses Mal, in der Schlussphase des Heimspiels gegen Borussia Mönchengladbach, kam Mame Diouf über das Stadium des Übens allerdings nicht hinaus. 20 Meter vor dem Tor hatte der Stürmer von Hannover 96 zum Fallrückzieher angesetzt, den Ball auch gut getroffen – doch dessen Flugbahn war nicht perfekt genug. Knapp rechts vorbei, begleitet von reichlich Szenenapplaus und unüberhörbaren „Diouf“-Rufen. Geht da mehr an diesem Sonntag? Schließlich war doch mal was auf Schalke, wo die „Roten“ demnächst zu Gast sein werden.

Die Geschichte des wohl schönsten 96-Treffers der vorigen Saison, der es zu Recht in die Auswahl zum „Tor des Jahres“ der ARD-„Sportschau“ schaffte, liegt gut ein Jahr zurück. Er fiel am 18. Januar 2013 im Gelsenkirchener Stadion. 96 lag mit 3:5 zurück, es lief bereits die Nachspielzeit, da nahm Diouf an der Strafraumgrenze in akrobatischer Manier Maß. Timo Hildebrand im Schalker Tor konnte nur staunend zusehen, zu halten gab es nichts bei diesem Kunstschuss.

Nun die nächste Auflage des Bundesligaduells zwischen „Königsblau“ und „Rot“, die 50. insgesamt. Es dürfte mit einiger Wahrscheinlichkeit weder langweilig noch torarm zugehen; mit einem 0:0, dem trostlosesten Resultat im Sport, haben sich beide Mannschaften noch nie begnügt. Und sie haben wieder Stürmer in ihren Reihen, die ihrem Namen Ehre machen. Diouf etwa, der beim 3:1 gegen Mönchengladbach zweimal traf und auf dem besten Weg ist, eine schwache Hinrunde vergessen zu machen.

Bei den Schalkern, die wie 96 mit zwei Siegen ins neue Bundesligajahr gestartet und erstmals auf den 4. Platz geklettert sind, hat sich Klaas-Jan Huntelaar nach mehr als fünfmonatiger Verletzungspause zurückgemeldet. Der Niederländer tut dem Revierklub gut; bestens auszumachen war dies an der Schalker Leistungskurve im vorigen Herbst, als der 30-Jährige zuschauen musste. Nachdem Huntelaar in der Reha „wie ein Tier gekämpft hat“, wie Schalkes Manager Horst Heldt sagte, legte er beim 3:0-Sieg in Hamburg endlich wieder los. Und nun muss 96 vor dem „Hunter“ auf der Hut sein.

Im Schalker System ist der 30-Jährige die einzige „echte“ Angriffsspitze. 96 hat unter dem neuen Trainer Tayfun Korkut die Variante mit zwei Stürmern wiederentdeckt – und fährt damit bestens, wie auch beim 3:1 in Wolfsburg zu sehen war. Mit Artjoms Rudnevs hat Diouf jetzt einen Partner an der Seite, mit dem ihm die Arbeit auf dem Platz sichtlich mehr Freude macht. Und bei der endlich wieder etwas herauskommt, denn auch Rudnevs versteht sich aufs Toreschießen (zwei Treffer in zwei Spielen für sein neues Team). So dürften die „Roten“ auch am Sonntag auf Schalke schwerer auszurechnen und alles andere als chancenlos sein.



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