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Trainerwunsch im VIP-Bereich

Stendel und Slomka liegen vorn

Bei strahlendem Sonnenschein und Frühlingstemperaturen suchten viele prominente Vertreter der Stadtgesellschaft am Sonnabend den VIP-Bereich von Hannover 96 auf. Beim Spiel diskutierten sie ihre Trainerwünsche für die zweite Liga - ganz vorne dabei waren Daniel Stendel und Mirko Slomka.

veröffentlicht am 03.04.2016 um 12:01 Uhr
aktualisiert am 06.04.2016 um 00:21 Uhr

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Bei Matjeshäckerle und Kabeljau im Backteig diskutierten die Gäste des VIP-Bereichs am Sonnabend über den künftigen Trainer in der zweiten Liga. Ganz vorn auf der Wunschliste: Daniel Stendel. Der feiert heute seinen 42. Geburtstag und stieg als Spieler 2002 in die Bundesliga auf. Später trainierte er die Amateurmannschaft als Co-Trainer und übernahm die U-17 und U-19-Mannschaften. „Wir müssen nach dieser Saison, die von Fehlentscheidungen geprägt war, ganz von vorn anfangen“, sagte am Sonnabend der ehemalige DAG-Landesleiter Wolfgang Denia. Da hilft ein junger Trainer. Dem stimmte Bürgermeister Thomas Hermann zu, der mit Jazz-Freund Uwe Thedsen zum Spiel kam. „Der Jugend eine Chance. Ich bin für Stendel“, sagte Hermann Und Pep Guardiola wird es ja schließlich nicht werden. Und auch Dirk Sadlon und Erik Gutsche von der Veranstaltungsagentur Living Concerts stimmten für Stendel.

Der zweite Spitzenkandidat auf der Trainerwunschliste im VIP-Bereich ist ein alter Bekannter: Mirko Slomka. „Er bringt Lokalkolorit mit, hat in Hannover eine Fanbasis und hat den Verein schon einmal gerettet“, sagte Unternehmerin Jasmin Arbabian-Vogel. „Und zur Not fragen wir Lothar Matthäus, dann können wir schöne Handtaschen der Begleitungen auf der Tribüne anschauen“, lachte Arbabian-Vogel. Für Slomka sprach sich auch Hannover Concerts-Chef Nico Röger aus. Und viele weitere Besucher, die dann aber doch nicht in der Zeitung genannt werden wollten. Ein wenig Zurückhaltung war dann doch zu spüren.

Ein weiterer Vorschlag kam von der Ersten Stadträtin Sabine Tegtmeyer-Dette. André Breitenreiter soll es werden. „Er hat eine Verbindung zu Hannover und bringt das Herzblut mit, das die Mannschaft von Hannover gerade dann gebrauchen kann“, sagte sie. Herzblut ist auch Michael Koch wichtig, Mitglied der Commerzbank-Geschäftsleitung im Norden. „Ich wünsche mir Markus Gisdol. Er hat mir als Co-Trainer bei Schalke gut gefallen. Das könnte was werden.“ Eher zurückhaltend und völlig neutral äußerte sich Ministerpräsident Stephan Weil. „Helmut Schön fällt mir gerade spontan ein“, lachte Weil, wohl im Wissen darüber, dass der erfolgreiche Bundestrainer seit 1996 tot ist. „Ich genieße hier vor allem das Wetter. So entspannt habe ich lange nicht Fußball geschaut.“

Und während die Gäste weiter über die Trainerfrage diskutierten, der ehemalige 96-Spieler Johan Djourou alte Bekannte beim Besuch in Hannover traf, war ein Rest Optimismus ausgerechnet bei einem weiteren Gast aus Hamburg zu verspüren: Dietmar Beiersdorfer, Vorstandsvorsitzender der HSV Fußball AG. „Die Saison ist noch nicht zu Ende. Es kann immer bis zum letzten Spieltag gewonnen werden.“ Nach dem Spielende und der Niederlage wollte man daran nicht mehr so wirklich glauben.

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