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Ein Punkt fehlt noch

So stemmt 96 den Klassenerhalt

Der „gefühlte“ Verbleib in der 1. Bundesliga ist für Hannover 96 geschafft. Rein rechnerisch sind die „Roten“ allerdings noch nicht durch. Am Freitag gegen Stuttgart sollen die letzten kleinen Zweifel beseitigt werden.

veröffentlicht am 22.04.2014 um 08:21 Uhr
aktualisiert am 24.04.2014 um 00:20 Uhr

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So ein entspanntes Wochenende dürften die Spieler von Hannover 96 schon lange nicht mehr gehabt haben. Durch den beeindruckenden 3:2-Sieg bei Eintracht Frankfurt hatte der Fußball-Bundesligist einen Riesenschritt auf den Weg zum Klassenerhalt gemacht und konnte sich dann am Sonnabend und Sonntag ganz in Ruhe anschauen, was die Konkurrenz denn so treibt. Fazit: Die „Roten“ können zufrieden sein, auch wenn es besser hätte laufen können.

Wer auf der Tabelle zunächst nur in die linke Spalte schaut, der kann schon einen kleinen Schreck bekommen. Trotz des Erfolges in Frankfurt rutschte 96 am langen Osterwochenende vom 13. auf den 14. Rang und ist damit nur noch zwei Plätze vom Relegationsplatz entfernt. Viel besser sieht hingegen die Spalte ganz rechts aus, in der die Punkte notiert werden. Drei Spieltage vor Saisonende hat Hannover 35 Zähler auf dem Konto, Gewissheit gibt es damit jedoch nur in einem Punkt: 96 kann nicht mehr Letzter werden und wird die Saison auf jeden Fall vor dem Team von Eintracht Braunschweig beenden.

Der Aufsteiger kann mit 25 Punkten die „Roten“ nicht mehr einholen, hat aber trotz der 0:2-Niederlage gegen den FC Bayern noch Chancen auf die Relegation und theoretisch sogar noch auf den Klassenerhalt. Während sich Werder Bremen durch das 3:1 gegen Hoffenheim rettete und auch der 4:2-Erfolg des SC Freiburg kein Wunschergebnis für 96 war, spielten die Niederlagen vom HSV gegen den VfL Wolfsburg (1:3) sowie vom 1. FC Nürnberg gegen Bayer Leverkusen (1:4) den „Roten“ in die Karten. Durch den Sieg in Frankfurt baute die Mannschaft von Trainer Tayfun Korkut den Abstand zu diesen Teams auf acht Punkte (HSV) beziehungsweise neun Zähler (Nürnberg) aus.

Das bedeutet, dass die „Roten“ nur dann absteigen, wenn sie ihre restlichen drei Begegnungen verlieren und der HSV und Nürnberg jeweils noch dreimal gewinnen. Hundertprozentig sicher ist also noch nichts, doch gefühlt hat 96 den Klassenerhalt am Donnerstag perfekt gemacht.

Die letzten klitzekleinen Zweifel kann die Mannschaft mit einem Erfolg am Freitag im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart beseitigen. Bis dahin gibt es jedoch offiziell noch keine Entwarnung. „Das wäre Blödsinn, wir würden uns ja selbst zum Mops machen, wenn es dann nicht reicht“, sagte Sportdirektor Dirk Dufner und rechnet vor: „Ein Punkt fehlt vielleicht noch. Wenn es günstig läuft, könnte es auch so reichen.“

Aber darauf wollen sich die „Roten“ nicht verlassen. Es wäre keine gute Idee „am letzten Spieltag zu merken: ,Oh, wir haben ein bisschen zu viel Bier getrunken, es reicht doch nicht‘“, sagte Dufner. Jetzt gehe es in den nächsten Partie darum, nicht nachzulassen, sondern so weiterzumachen wie gegen Frankfurt und Hamburg, sagte der Sportdirektor: „Die Mannschaft will auf keinen Fall noch einmal dahin kommen, wo sie nach dem Braunschweig-Spiel war. Und selbst wenn wir gerettet sein sollten, werden wir die Spieler schüchtern daran erinnern, dass sie auch dann Vollgas geben müssen.



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