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Verletzung auskuriert

Sergio da Silva Pinto meldet sich zurück

Hannover 96 kann wieder auf seinen Mittelfeldmotor Sergio da Silva Pinto setzen. Der Deutschportugiese hat seinen Muskelfaserriss auskuriert.

veröffentlicht am 14.11.2012 um 18:10 Uhr
aktualisiert am 14.11.2012 um 22:25 Uhr

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„Alles super!“ Sergio da Silva Pinto war am Mittwochmittag bester Dinge. Schließlich hatte der Profi von Hannover 96 gerade sein erstes Mannschaftstraining nach zweiwöchiger Verletzungspause absolviert – und das beschwerdefrei. Sein Muskelfaserriss, den er sich beim Zweitrundenspiel im DFB-Pokal gegen Dynamo Dresden zugezogen hatte, scheint ausgeheilt.

Was der 32-Jährige gestern auf dem Rasen der Mehrkampfanlage zeigte, sah durchaus schon vielversprechend aus. Sollte da Silva Pinto im Laufe der Woche weiter so mitmischen, dann gehört er am Sonnabend (15.30 Uhr, AWD-Arena) in der Bundesligapartie der „Roten“ gegen den SC Freiburg auch zumindest wieder zum Kader.

Wenn er richtig fit ist, stehen seine sogar Chancen gut, auch wieder in die Anfangself zu rücken. Manuel Schmiedebach und Christian Schulz, die zuletzt im defensiven Mittelfeld agierten, haben mit Sicherheit nicht schlecht gespielt, aber da Silva Pinto interpretiert die Rolle des „Sechsers“ doch ganz anders als die beiden. Der Deutschportugiese spielt vielleicht nicht seine stärkste Saison im Trikot der „Roten“, aber seine strategischen Fähigkeiten sind zumindest von diesem Trio am größten, und er ist auch am torgefährlichsten. Was zudem für seinen Einsatz spricht: Bisher stand da Silva Pinto auch immer auf dem Platz, wenn er fit war.

Dazu hat da Silva Pinto den Vorteil, dass er bei einer möglichen Systemumstellung auf die sogenannte Raute schon oft genug bewiesen hat, die alleinige Absicherung im defensiven Mittelfeld spielen zu können. Mit der Raute und einem grandiosen Jan Schlaudraff als Spielgestalter hinter zwei Stürmern hatte 96 zuletzt einen 0:2-Rückstand gegen den VfB Stuttgart aufgeholt und binnen 16 Minuten in einen 4:2-Sieg umgewandelt. Dabei hatte der kopfballstarke Schulz alleinige „Sechs“ gespielt, während Schmiedebach für den schwachen Szabolcs Huszti auf die linke Außenbahn auswich. Egal, wie die taktische Ausrichtung gegen Freiburg aussieht: 96-Coach Mirko Slomka ist froh, eine zusätzliche Alternative im Mittelfeld zu haben.



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