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96 verliert 1:2 in Freiburg

Schöne Bescherung!

Sie haben sich bemüht. Viel mehr Positives kann man über Hannover 96 nach dem letzten Bundesligaspiel des Jahres nicht sagen: Mit 1:2 gab es in Freiburg die übliche Auswärtspleite, bei einem Gegner, der zuvor kein einziges Heimspiel gewonnen hatte.

veröffentlicht am 21.12.2013 um 17:31 Uhr
aktualisiert am 21.12.2013 um 19:59 Uhr

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20 Minuten lief es halbwegs ordentlich für 96. Doch Freiburg nutzte in der 25. Minute durch Admir Mehmedi seine erste Chance zum 1:0, und prompt gerieten die Hannoveraner wieder aus der Kurve. Bei Mehmedis zweitem Treffer (36. Minute) hatte 96 Pech, dass der Schiedsrichterassistent die knappe Abseitsstellung des Schützen übersah. In der 2. Halbzeit hielten sich die Gastgeber zurück, 96 kam besser ins Spiel, zeigte sich aber ohne Dynamik, ohne Ideen, ohne den großen Plan. Als der ansonsten enttäuschende Leonardo Bittencourt in der Nachspielzeit zum 1:2 traf, war es längst zu spät.

Beim Freiburger Führungstreffer ließ sich Lars Stindl den Ball leichtfertig abknöpfen, auch als Innenverteidiger kann man sich anschließend beim Zweikampf mit Mehmedi geschickter anstellen als Andre Hoffmann. Gegen den Flachschuss des Freiburgers war 96-Torwart Ron-Robert Zieler ohne Abwehrchance. Beim 2:0 fälschte der knapp im Abseits stehende Mehmedi einen Volleyschuss von Jonathan Schmid ab. Eine energische Abwehr hätte allerdings bereits den Schmid-Schuss verhindert. Der 96-Treffer von Bittencourt war ein Abstauber nach Freistoß von Edgar Prib und Fehler von SC-Torwart Oliver Baumann.

Das 1:0 für Freiburg. Bis dahin hatte man zumindest auf ein 0:0 hoffen können angesichts der Freiburger Schwierigkeiten, ein Spiel aufzubauen. Aber mit dem Treffer gewannen die Gastgeber an Selbstvertrauen, während 96 für lange Zeit von der Rolle war. Die „Roten“ im Winter 2013: Ein kleiner Windstoß genügt, und sie fallen um.

Aus Freiburger Sicht natürlich der zweifache Torschütze Mehmedi. Und bei 96? Kein Spieler hatte Normalform, die personellen Rochaden von Trainer Mirko Slomka vor dem Spiel und in der Pause blieben ohne Wirkung.

96 steht vor einer Trainerdiskussion. Weiter mit Slomka? Der Auftritt in Freiburg hat die Position des Trainers nicht gestärkt, zu planlos wirkte das alles gegen einen alles andere als furchteinflößenden Gegner. „Harte Arbeit“ - das hatte Slomka vor der Partie angekündigt. Zumindest das Bemühen war zu erkennen. Aber ein Team, das nach der Pause mit aller Macht auf den Ausgleich drängt, also hart arbeitet, das war 96 gewiss auch nicht. Und die Auswärtsschwäche ist ohnehin nur noch ein Ärgernis.

„Siehst du Dufner, so wird es gemacht.“ Das sangen die Freiburger Fans und meinten damit 96-Sportdirektor Dirk Dufner, der Anfang des Jahres noch in Freiburg tätig war, nach Unstimmigkeiten mit Trainer Christian Streich dann aber nach Hannover ging. Dort steckt er mitten in einer Krise, die nicht zu unterschätzen ist: Die teuerste 96-Mannschaft aller Zeiten steht nur noch vier Punkte von einem Relegationsplatz entfernt. 18 Punkte sind angesichts der Qualität der Mannschaft eine maßlose Enttäuschung.

Ron-Robert Zieler (96-Torwart): Das war nicht bundesligatauglich. So geraten wir schnell in Schwierigkeiten.



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