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96-Profis in der Einzelkritik

Sané stellt sich gegen den HSV dumm an

Lars Stindl und Christian Schulz tritt das Verletzungspech, Mittelfeldregisseur Szabolcs Huszti fällt nur einmal positiv auf. Die Einzelkritik für die Profis von Hannover 96 für das Spiel gegen den HSV.

veröffentlicht am 24.11.2013 um 20:10 Uhr
aktualisiert am 27.11.2013 um 00:15 Uhr

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Rettete gewohnt souverän zweimal gegen Pierre-Michel Lasogga (14. und 38. Minute) und einmal bei einem Kopfball von Maximilian Beister (51.). Hatte Pech beim Ausgleichstreffer, als seine Faustabwehr unter Bedrängnis 20 Meter vor dem Tor genau auf dem Fuß von Milan Badelj landete (32.). Bei den Gegentoren Nummer 2 und 3 chancenlos. Note: 3

Der Japaner begann ordentlich, baute aber mit zunehmender Spieldauer wie der Rest der Mannschaft ab. Schaltete sich zwar immer wieder mit in den Angriff ein, brach aber oft ab, statt zu flanken. Note: 4,5

Der Senegalese kehrte nach seiner Sperre in die Innenverteidigung zurück und hatte dort große Probleme im Stellungsspiel. Leistete sich zudem immer wieder Fehlpässe im Spielaufbau und sah zu allem Überfluss nach einem dummen Foul an Heiko Westermann in der Schlussminute die Gelb-Rote Karte. Damit fehlt er am Sonntag gegen Frankfurt. Der 23-Jährige hatte einmal Pech, als sein Kopfball aufs gegnerische Tor am Hinterkopf seines Gegenspielers Jonathan Tah landete. Note: 5,5

Hatte ähnlich wie Sané einige Probleme, wenn der Ball flach ins Abwehrzentrum gespielt wurde, war aber noch der bessere der beiden Innenverteidiger. Hob beim 2:1 für den HSV das Abseits auf und musste nach einem Zusammenprall mit Heiko Westermann mit einer blutenden Kopfwunde, die in der Kabine mit drei Stichen genäht wurde, vom Feld (74.). Note: 4,5

Rückte nach dem Ausscheiden von Lars Stindl früh von der linken Abwehrseite ins defensive Mittelfeld. Hatte dort Anteil am Führungstreffer durch Szabolcs Huszti (28.), leitete auf der anderen Seite mit einer ungenauen Kopfballablage aber auch das zweite Gegentor ein (46.). Leistete sich auch sonst viel zu viele Abspielfehler und musste nach einer Stunde raus. Note: 5

Stand erstmals seit dem 26. April dieses Jahres wieder in der Startformation. War von der Körpersprache her – sowohl zunächst auf der rechten Seite als auch nach seinem Wechsel ins zentrale Mittelfeld nach einer Stunde – noch einer der engagiertesten 96-Profis. Spielte häufig Foul und hatte bereits vor der Pause Glück, dass er nicht die Gelbe Karte sah. Note: 4

Er begann sehr engagiert und störte früh, sein einziger Torschuss verfehlte das Ziel aber deutlich (13.). Baute mit zunehmender Spieldauer immer mehr ab und konnte der Elf keine positiven Akzente mehr geben. Note: 4,5

Für den Kapitän war das Nordderby früh beendet. Er ließ sich schon nach einer guten Viertelstunde wegen Problemen an der linken Wade behandeln und musste in der 21. Minute für Sébastien Pocognoli das Feld verlassen. Eine MRT-Untersuchung soll heute Klarheit bringe.

Seine beste Aktion hatte der Ungar, als er Tomas Rincon am gegnerischen Strafraum den Ball abluchste und abgeklärt zum 1:0 für die „Roten“ einschob (28.). Danach fiel er aber erneut nur durch schwaches Zweikampfverhalten und harmlose Standardsituationen auf. Note: 4,5

Sollte als hängende Spitze für Ideen sorgen, es blieb aber trotz großem Aufwand oft beim Versuch. Rückte nach einer Stunde auf die rechte Mittelfeldseite und schlug zumindest einige gute Flanken. Note: 4

Der einzige richtige Stürmer hing ohne brauchbare Anspiele wie zuletzt so oft in der Luft. Ein Kopfball war zu harmlos (24.), ein Schuss wurde vom ehemaligen 96er Johan Djourou geblockt (64.). Note: 4,5

Zu Beginn überraschend nur auf der Bank übernahm der Belgier nach 21 Minuten die gewohnte linke Verteidigerposition. Hatte dort mit Maximilian Beister Probleme und verlor vor dem 1:3 den Ball. Note: 5

Der Stürmer kam nach einer Stunde, um für mehr Torgefahr zu sorgen. Hatte aber keine einzige gelungene Aktion. Note: 5

Wurde in der Schlussphase eingewechselt und unterband noch einige Konterchancen.



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