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Personalsituation bei 96

Rechtsverteidiger gesucht

Auf den Außenverteidigerpositionen könnten die Voraussetzungen bei Hannover 96 unterschiedlicher kaum sein: Links tobt der Konkurrenzkampf, während die rechte Seite den Roten Sorgen macht. Kommt doch noch ein Neuer?

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Konkurrenz belebt das Geschäft und hat einer Mannschaft noch nie geschadet. Trotz der personell angespannten Lage ist das Team von Hannover 96 besonders im Mittelfeld sehr gut aufgestellt, hier gibt es viel Quantität und auch Qualität. Doch nicht nur dort kämpfen die 96-Profis um einen Stammplatz, wenn mit der Pokalpartie am 4. August bei Victoria Hamburg das erste Pflichtspiel in der neuen Saison auf dem Programm steht. Gedrängel herrscht auch auf der linken Abwehrseite, während die Besetzung der Position hinten rechts den „Roten“ noch Sorgen bereitet.

Mit Sébastien Pocognoli und Christian Pander gibt es zwei Linksverteidiger als Anwärter auf einen freien Platz in der Startelf. Und auch „Allzweckwaffe“ Christian Schulz, der am Montag nach gut einer Woche Pause wieder voll mittrainierte, ist eine Alternative. „Auf der linken Seite müssen wir keine Sorgenfalten kriegen. Dort haben wir einen sehr interessanten und gesunden Konkurrenzkampf“, sagte Trainer Mirko Slomka. Pocognoli und Pander würden sich im Training „sehr ordentlich präsentieren. Es ist spannend zu sehen, dass der Konkurrenzkampf beide sehr anheizt.“

Pluspunkte sammelte Pander beim Test gegen West Bromwich Albion nicht nur aufgrund seines Siegtores zum 2:1. Der 29-Jährige spielte dynamischer und agierte präsenter als in der vergangenen Saison, als er nur elfmal in der Startelf stand und dabei viel schuldig blieb. Und auch Pocognoli nimmt das Duell an. Der oftmals zu ungestüme Belgier wirkt im Trainingslager konzentriert und zeigt immer wieder auch Qualitäten in der Offensive.

Die rechte Abwehrseite hingegen ist zurzeit die 96-Problemzone. „Es ist leider so, dass wir mit Steven Cherundolo und Hiroki Sakai zwei verletzte Spieler haben, die uns beim Einspielen ein bisschen bremsen. Ob wir da noch etwas tun, müssen wir abwarten. Aber es gibt auch Möglichkeiten, diese Position anderweitig zu besetzen“, sagte Slomka.

Im Testspiel gegen Bromwich versuchte es der Trainer zunächst mit Christopher Avevor, nach dem Seitenwechsel spielte dort Talent Tim Dierßen - beide werden jedoch in der neuen Saison auf Dauer keine Lösung sein. Gut möglich, dass 96 sich auf dieser Position noch verstärken wird. „Richtig Sorgen muss uns die Situation nicht machen. Aber optimal ist sie auch nicht“, sagte Sportdirektor Dirk Dufner.

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