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Neuer Rasen für 96 soll spielerische Krise beenden

Hannover 96 wurschtelt sich bis zur Winterpause durch. Nach zuletzt zwei Niederlagen in der Liga gewann das Slomka-Team am Dienstag mal wieder, blieb spielerisch aber vieles schuldig. Das liegt womöglich auch am arg ramponierten Rasen im heimischen Stadion.

veröffentlicht am 28.11.2012 um 15:27 Uhr

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Die vermeintliche Rettung naht. Noch ein Spiel, dann bekommt Hannover 96 endlich einen neuen Rasen. „Wir haben ja jetzt Gelegenheit, am Platz zu arbeiten. Noch ein Spiel, dann wird er ausgewechselt“, kündigte Hannovers Trainer Mirko Slomka nach dem schmucklosen 2:0 (1:0) am Dienstagabend gegen die SpVgg Greuther Fürth an. In der Winterpause, nach dem letzten Heimspiel in diesem Jahr am 9. Dezember gegen Bayer Leverkusen wird der arg ramponierte Rasen in Hannovers Fußballstadion ausgetauscht.

Nach wochenlanger Dauer-Beanspruchung in Liga, Pokal und Europacup ist der Untergrund im Stadion am Maschsee nur noch schwer bespielbar. Das nasskalte Herbstwetter tut ein Übriges. Für eigentlich kombinationssichere Mannschaften wie 96 ist der tiefe, schlammige Boden ein Problem. „Auf unserem Platz ist momentan kein schönes Spiel möglich“, entschuldigte Slomka den spielerisch schwachen Auftritt gegen Fürth. Trotz des Sieges wurde der wichtige Dreier von zahlreichen Pfiffen der 32 300 Zuschauer bedacht.

Viele Fehler im Spielaufbau und zahlreiche Nachlässigkeiten in der Abwehr prägten am Dienstag Hannovers Spiel. Bei einer stärkeren Mannschaft als dem Aufsteiger aus Franken wäre die dritte Niederlage in Serie nach dem 1:2 gegen Freiburg und der 0:5-Demontage bei Bayern München durchaus möglich gewesen. „Es gibt so Tage, an denen nichts läuft“, meinte Kapitän Steven Cherundolo lapidar.

Angesichts des Sieges ertrug der Abwehrspieler die Debatte über die spielerische Krise bei 96 gerne. „Das ist mir sowas von egal. Unser Ziel waren die 20 Punkte. Das ist uns zum Glück gelungen“, sagte Cherundolo, der die „sehr professionelle“ Leistung lobte.

In der Tat war der Pflichtsieg nach den Nackenschlägen in der Liga zuletzt Gold wert. Mit den nun 20 Punkten nach 14 Spieltagen ist Hannover nach wie vor gut im Rennen um die internationalen Plätze und muss vor dem schweren Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn FSV Mainz am Samstag nicht den Blick gar nach unten richten. „Die breite Brust nehmen wir gerne mit nach Mainz“, meinte Slomka.



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