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Hannover 96

Nach Verletzung: Entwarnung für Diouf

Der 96-Stürmer hat sich beim Länderspiel-Einsatz für Senegal eine Verstauchung des Sprunggelenks zugezogen, aber nichts gebrochen oder gerissen. Der Bundesliga-Einsatz gegen Bayern München bleibt dennoch fraglich.

veröffentlicht am 09.09.2013 um 20:47 Uhr
aktualisiert am 12.09.2013 um 00:15 Uhr

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Die Verletzung ist schmerzhaft, aber zum Glück nicht so schlimm wie befürchtet. Mame Diouf, Stürmerstar von Hannover 96, hat sich keinen Bänderriss, sondern „nur“ eine schwere Verstauchung des Sprunggelenks im linken Knöchel zugezogen. Das ergab am Montag eine exakte Untersuchung per Magnetresonanztomographie, genannt MRT, in Hannover.

Ein Aufatmen gab es bei den „Roten“ dennoch nicht. Schließlich ist ein Einsatz des 25-Jährigen im nächsten Bundesligaspiel weiterhin stark gefährdet. Und gerade beim deutschen Rekordmeister Bayern München könnte 96 seinen ungemein torgefährlichen Angreifer bestens gebrauchen - Diouf traf in den bisherigen vier Bundesligapartien bereits zweimal und bereitete zudem einige Treffer vor.

Der Senegalese war am Sonntagabend von seiner Länderspielreise nach Hannover zurückgekehrt, bei der er sich in der Begegnung seines Heimatlandes Senegal gegen Uganda (1:0) am linken Fuß verletzt hatte. Die Besorgnis war beim Bundesligisten daraufhin besonders groß gewesen, weil die Verletzung genau an der Stelle des Sprunggelenks ist, an der sich Diouf vor gut anderthalb Jahren einen Teilabriss der Syndesmose und einen Abriss des Außenbandes zugezogen hatte und operiert werden musste. Der Angreifer war danach mehr als fünf Monate ausgefallen.

Diesmal wird er weitaus schneller wieder angreifen können, auch wenn der genaue Termin noch nicht feststeht. In den nächsten Tagen werden Physiotherapeuten und Ärzte mit Sicherheit Schwerstarbeit verrichten müssen, um den flinken Stürmer möglichst schnell wieder fit zu bekommen.

Sollte er nicht für das Spiel in München wieder einsatzfähig sein, stehen einige Spieler bereit, seinen Platz einzunehmen. Allen voran Didier Ya Konan, der sich mit einem spektakulären Tor zuletzt beim 3:1 gegen Mainz 05 zurückgemeldet hatte. Der Ivorer hat seinen kurzen Länderspieleinsatz gegen Marokko bestens weggesteckt, auch wenn er gestern beim Training nur eine Laufeinheit absolvierte.

Eine Alternative wäre auch Jan Schlaudraff, der gänzlich in der zweiten Reihe verschwunden ist. Eine gute Leistung gegen seinen ehemaligen Klub würde ihm sicherlich sehr guttun. Aber am besten wäre es für 96 natürlich, wenn Diouf in München wieder helfen könnte.



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