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Hannover gegen Hoffenheim

Mut machen diese Fakten des Grauens nicht

Statistiken, in denen vor einem Bundesligaspiel die Fakten der beiden Mannschaften aufgelistet werden, sind meistens nicht mehr als eine nette Spielerei. Das gilt auch für die heutige Partie zwischen 1899 Hoffenheim und Hannover 96. Und doch sind die Zahlen bei diesem Vergleich bemerkenswert.

veröffentlicht am 12.12.2015 um 12:37 Uhr
aktualisiert am 12.12.2015 um 13:22 Uhr

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Hannover 96 trifft heute auf 1899 Hoffenheim (ab 15.30 hier im Liveticker). Wir haben im Vorfeld einen Blick in die Statistik geworfen. Für beide Teams gilt: Mut machen diese Fakten des Grauens nicht.

Es passt ins Bild, dass beide Teams die Rangliste der schwächsten Mannschaften in diesem Jahr anführen. 96 mit 27 Punkten auf Platz 1, Hoffenheim mit 28 Zählern auf Rang 2. Sieht so aus, als wäre alles andere als ein Unentschieden eine Überraschung.

Beim Training in dieser Woche war es übersichtlich auf dem Platz, zahlreiche Spieler waren krank oder angeschlagen. Immerhin sind Leon Andreasen und Felix Klaus, die beide nach einem Magen-Darm-Infekt erst am Donnerstag wieder mit der Mannschaft trainieren konnten, gegen Hoffenheim einsatzbereit. Fehlen werden im Kader von Trainer Michael Frontzeck Hiroshi Kiyotake (Haarriss im Fuß), Uffe Bech (Rippenentzündung) und Oliver Sorg (Bänderdehnung im Knie). Aufpassen müssen Marcelo, Christian Schulz und Salif Sané. Alle drei 96-Profis haben bereits vier Gelbe Karten und wären bei einer weiteren Verwarnung für das Heimspiel am letzten Vorrundenspieltag gegen den FC Bayern gesperrt.

Auch die Hoffenheimer plagen vor dem Kellerduell mit 96 einige Personalsorgen. Der Einsatz der Offensivspieler Kevin Kuranyi (Rückenprobleme), Eduardo Vargas (Hüftprellung) und Steven Zuber (Sprunggelenksverletzung) ist nach Angaben von Trainer Huub Stevens „sehr fraglich“. Probleme haben die Kraichgauer besonders in der Offensive. Der Wechsel von Roberto Firmino zum FC Liverpool brachte zwar 41 Millionen Euro auf das Konto der TSG, gleichwertiger Ersatz konnte jedoch nicht verpflichtet werden. Das zeigte sich auch beim 1:1 am vergangenen Spieltag in Ingolstadt, als Hoffenheim erst in der Nachspielzeit der glückliche Ausgleich gelang. „Vier, fünf gute Angriffe – das ist zu wenig, da kannst du nicht zufrieden sein“, sagte Stevens.

Jochen Drees (Münster-Sarmsheim).



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