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Szabolcs Huszti im Interview

„Müssen nicht beste Freunde sein“

Im Interview spricht der ungarische Mittelfeldspieler Szabolcs Huszti über den Druck bei den Roten vor dem letzten Hinrundenspiel, das Verhältnis der Mannschaft zum Trainer und der Spieler untereinander.

veröffentlicht am 19.12.2013 um 19:25 Uhr
aktualisiert am 22.12.2013 um 00:15 Uhr

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Ich würde gerne auf dem Platz stehen und der Mannschaft helfen. Wir können mit Selbstvertrauen nach Freiburg fahren, auch wenn der Druck auf die Mannschaft nach den Auswärtsniederlagen groß ist.

Ich bin mir sicher, dass der Trainer der Richtige ist für uns. Viele Spieler denken so, und auch ich stehe hinter dem Trainer. Ich meine, dass zurzeit ein bisschen viel Wirbel von den Medien gemacht wird.

Nein, wenn wir auf dem Platz sind, konzentrieren wir uns nur auf das Spiel. Da hat der Trainer keinen Einfluss mehr. Er kann ja auch nichts dafür, dass wir in Hamburg, Bremen und Stuttgart führen und dann zwei, drei Minuten danach jeweils den Ausgleich kassieren.

Wenn wir in Freiburg gewinnen, haben wir 21 Punkte. Das ist gar nicht so schlecht. Natürlich war die Hinrunde enttäuschend, auch weil wir viele Punkte liegen gelassen haben. Ich war der erste Spieler, der zu Saisonbeginn gesagt hat, dass unser Ziel die Europa League ist. Ich bleibe dabei, dass wir das Potenzial dafür haben. Dafür müssen wir jedoch konstanter spielen.

Es ist schwierig zu sagen, warum es auswärts nicht läuft. Vielleicht sind wir nicht mutig und risikofreudig genug. Gut möglich, dass sich die Mannschaft noch entwickeln muss. Wir mussten in der Startelf durch Sperren und Verletzungen viel tauschen, viele Spieler sind gegangen, neue Akteure gekommen.

Wir müssen nicht alle Freunde sein. Es ist okay, wenn jemand nur ein netter Kollege ist. Man mag bestimmte Leute lieber als andere, wenn man alle Leute liebt, ist das nicht normal. Wichtig ist der Respekt im Umgang miteinander. Wir haben das Ziel, dass 96 erfolgreich ist. Das ist wichtig. Nicht, dass wir beste Freunde sind.



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