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Hannover 96 im Abstiegskampf

Mit der Doppelspitze gegen Berliner Beton?

Ya Konan und Joselu könnten am Freitag mit vereinten Kräften das Offensivspiel der „Roten“ gegen Hertha BSC beleben. Der Hinspielerfolg macht der Mannschaft Mut: „Wir haben die Qualitäten und die Möglichkeiten, uns Torchancen herauszuspielen“, sagt 96-Trainer Korkut. Von Berlin sei hingegen kein Offensivspektakel zu erwarten.

veröffentlicht am 08.04.2015 um 19:42 Uhr
aktualisiert am 11.04.2015 um 00:15 Uhr

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Das nennt man Ruhe vor dem Sturm. Wie bereits am Mittwoch wird Hannover 96 auch heute Vormittag sein Übungsprogramm absolvieren, ohne dass Fans und sonstige Neugierige zuschauen dürfen. „Nicht öffentliches Training“ nennt sich das im offiziellen Jargon des Clubs. Vor dem immens wichtigen Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin (morgen, 20.30 Uhr) hat Trainer Tayfun Korkut die wenig populäre Maßnahme verteidigt. Es gelte, „diese und jene Sachen in Ruhe abzuarbeiten“, sagte der 41-Jährige. Alles sei dem „absoluten Ziel“ untergeordnet, drinzubleiben in der Fußball-Bundesliga.

Drei Punkte sollen morgen Abend her, das ist mehr als nur ein inniger Wunsch. Der Blick auf die Tabelle, in der Hannover 96 als 15. mit einem Wimpernschlag Abstand zur abstiegsgefährdeten Zone geführt wird, verrät die Dringlichkeit dieses Vorhabens. Im Hinspiel am 7. November vorigen Jahres war den „Roten“ ein Dreier gelungen. Damals hieß es 2:0 in Berlin, was für morgen ein gutes Omen sein könnte.

Auch wenn die Hertha von heute mit der Mannschaft von damals nicht mehr eins zu eins zu vergleichen ist. Pal Dardai, der seit Anfang Februar die Verantwortung trägt, lege großen Wert auf die Defensivarbeit, sagt Korkut. Und folgert daraus: Die Hertha werde auch in Hannover auf ein, zwei gefährliche Situationen lauern. „Ein Offensivspektakel ist von den Berlinern nicht zu erwarten“, meint der Trainer.

Über ein Offensivspektakel ihrer Mannschaft würden sich die 96-Anhänger zwar freuen, doch das scheint angesichts dieses Spieljahrs wenig wahrscheinlich zu sein. Immerhin gab es jüngst in Frankfurt (2:2) hoffnungsvolle Ansätze zu sehen. Mit den beiden Toren lagen die „Roten“, denen in 27 Spielen 31 Treffer gelangen, über ihrem Saisondurchschnitt.

Dass Joselu nach überstandener Grippe wieder trainiert und Didier Ya Konan in Frankfurt gezeigt hat, dass er vor dem gegnerischen Tor für eine Überraschung gut sein kann, stärkt die 96-Zuversicht vor dem morgigen Spiel. Gegen eine Mannschaft, die sich aufs Verteidigen konzentriert, ist besonders viel Angriffsschwung gefragt. Nun erscheint sogar ein Sturmduo Joselu/Ya Konan gegen die Hertha möglich.

„Wir haben die Qualitäten und die Möglichkeiten, uns Torchancen herauszuspielen“, sagt Korkut. Dabei hätten Hiroshi Kiyotake und Lars Stindl als zentrale Spieler in Frankfurt für „das gewisse Plus“ gesorgt. Der eine schlug die Ecke, die dem Anschlusstreffer durch Marcelo vorausging, der andere spielte den präzisen Pass auf Ya Konan, der dann egalisierte.

Nun wird derjenige gesucht, der Entscheidendes vollbringt. Damit morgen gegen Hertha BSC der so wichtige erste Sieg in diesem Jahr herausspringt.



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