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0:5-Niederlage bei Bayern München

Mirko Slomka schimpft über „unfassbare Fehler“

Hannovers Klubchef Martin Kind hat nach dem desaströsen 0:5 bei Bayern München eine „Leistungsdelle“ erkannt. An den stockenden Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit Trainer Slomka soll das aber nicht liegen.

veröffentlicht am 25.11.2012 um 12:46 Uhr
aktualisiert am 25.11.2012 um 13:51 Uhr

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Mario Eggimann brachte es drastisch auf den Punkt. „Wir haben hier richtig auf die Fresse bekommen“, pöbelte der Abwehrspieler von Hannover 96 nach der desolaten Leistung bei der 0:5-Klatsche am Samstag bei Bayern München. Keine 43 Stunden nach der traurigen Nullnummer in der Fußball-Europa-League gegen Twente Enschede standen die Niedersachsen beim Bundesliga-Rekordmeister richtig neben sich. Hannovers Trainer Mirko Slomka sprach von einem „Klassenunterschied“ und ärgerte sich über „unfassbare Fehler“.

Am Ende war es für Hannover so wie fast immer beim FC Bayern. Aus den letzten sechs Spielen in München heißt die desaströse Torbilanz 2:25. Angesichts dieser „Empfehlung“ ist es kaum vorstellbar, dass Slomka immer wieder als Nachfolger für den 67 Jahre alten Bayern-Coach Jupp Heynckes im Gespräch ist. Auch am Samstag musste 96-Präsident Martin Kind wieder Gerüchte dementieren. „Ich habe freundlich guten Tag gesagt. Ich war nicht hier, um ein Trainergespräch zu führen“, sagte Kinde zum Treffen mit den Bayern-Bossen.

Seit Monaten wird öffentlich über die angeblich angestrebte Vertragsverhandlung von Slomka in Hannover debattiert. Dabei kommt es immer wieder zu Zoff, zuletzt in der vergangenen Woche, als Slomka sauer wegen Indiskretionen von Kind war. Der hatte in einem Magazin erklärt, Slomka würde unter anderem um Krankengeldregelungen feilschen. Dass der öffentlich ausgetragene Ärger auch ein Grund für die laut Kind „Leistungsdelle“ ist, in der sich die Niedersachsen derzeit befinden, glaubt der Clubchef aber nicht. „Das sind alles Profis, die können damit umgehen“, wiegelte Kind ab.

Dennoch: der Trend bei 96 zeigt nach unten. Das Team ist seit drei Pflichtspielen ohne Sieg und sollte am Dienstag gegen Greuther Fürth siegen, um den Anschluss an die Europa-League-Ränge nicht zu verlieren. Auch gegen den Abstiegskandidaten müsste sich das Slomka-Team dafür erheblich steigern. „Die Bayern waren in allem besser, Einzelspieler, Laufbereitschaft, taktisches Verhalten, Zweikampfverhalten und und und“, analysierte Kind das 0:5-Debakel.

An der kurzen Erholungszeit kann der klägliche Auftritt, bei dem die Gäste in 90 Minuten nur einen Torschuss zustande brachten, nicht alleine erklärt werden. Slomka hatte gegen Enschede einige Stammspieler geschont. Und die Profis, die am Donnerstag spielten, waren sicherlich auch nicht über ihre Leistungsgrenze hinweg gegangen.



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