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Verstärkungen in der Winterpause

Martin Kind kündigt Neuzugänge bei Hannover 96 an

Nach zwei begeisternden Spielzeiten scheint die Dreifach-Belastung in dieser Bundesliga-Saison für Hannover 96 einfach zu hoch. In Düsseldorf verloren die Roten wieder einmal unnötig. Dabei patzte erneut die Abwehr. Klubchef Martin Kind kündigte Neuzugänge an.

veröffentlicht am 16.12.2012 um 13:27 Uhr

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Die Konstanz ist verloren gegangen bei Hannover 96. Irgendwo im Laufe der kraftzehrenden Hinrunde mit 29 Pflichtspielen ist dem niedersächsischen Fußball-Bundesligisten die Stärke der vergangenen zwei Spielzeiten abhandengekommen. „Das Jahr ist zwar noch nicht beendet, aber unser Abschluss in der Hinrunde der Bundesliga endet nicht erfolgreich“, analysierte 96-Coach Mirko Slomka nach dem bitteren 1:2 (0:1) zum Hinrunden-Abschluss am Samstag beim Aufsteiger Fortuna Düsseldorf.

Der Tanz auf drei Hochzeiten scheint in diesem Jahr einfach zu viel zu sein. Im ersten Jahr des Aufschwungs unter Slomka überwinterte 96 2010/2011 auf Platz vier, ein Jahr später mit der Doppelbelastung Europapokal auf Platz sieben. In diesem Jahr ist man zudem immer noch im Pokal vertreten - am Mittwoch geht’s zum 30. Pflichtspiel zum Meister Borussia Dortmund. Nun reicht es zum Jahresende mit 23 Punkten nur zu einem Platz im unteren Mittelfeld. „Es war zu erwarten, dass die Mannschaft die Entwicklung so nicht weiterführen kann. Die Belastung ist deutlich erkennbar“, stöhnte Clubchef Martin Kind auch noch am Sonntag im Sport1-„Doppelpass“.

Doch Abhilfe naht. Kind kündigte zwei Transfers im Winter an, „damit wir mehr Stabilität bekommen“. Mehr wollte der Clubchef nicht verraten. Die Realisierung der Neuverpflichtungen fällt in das Aufgabengebiet von Sportdirektor Jörg Schmadtke. Dass aber Hannover vor allem in der Defensive - auch bedingt durch die langen Ausfälle von Felipe und Leon Andreasen - ein Problem hat, wurde auch am Samstag in Düsseldorf wieder offensichtlich.

Bei der Fortuna-Führung durch Dani Schahin (39. Minute) verhielt sich Hannovers Abwehr geradezu amateurhaft. 31 Gegentreffer kassierte 96 in der Hinrunde bereits - nur Hoffenheim (38) ist hier noch schlechter. „Wir kassieren natürlich zu viele Tore“, bekannte Kapitän Steven Cherundolo und kritisierte das gesamte Teamverhalten: „Man kann die besten vier Verteidiger der Welt hinstellen, ohne die Unterstützung der anderen funktioniert das nicht.“

So verlor Hannover einige Spiele „unnötig“, wie Kind monierte. „Insgesamt ist die Punkteausbeute nicht gut genug. Heute in Düsseldorf, zuvor in Mainz und in Hamburg haben wir Punkte liegen gelassen“, klagte auch Cherundolo. Auf Slomka wartet in der Winterpause einiges an Arbeit. „Wir haben aus unseren Fehlern einfach nichts gelernt. Dieser Prozess muss sich bei unseren Jungs langsam einstellen“, forderte der Coach.



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