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96 gegen Werder Bremen

Macht's wie Fredi!

Eine vierte Niederlage in Folge können sich die „Roten“ nicht leisten, sonst droht vor Weihnachten ein Abrutschen in die Nähe der Abstiegsplätze. Doch das Wörtchen Abstieg macht die Menschen in Hannover genauso ängstlich wie in Bremen.

veröffentlicht am 12.12.2014 um 17:52 Uhr
aktualisiert am 15.12.2014 um 00:15 Uhr

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Am Donnerstag haben wir an dieser Stelle ein Foto gezeigt, , den Hannover 96 beim bislang letzten Fußball-Bundesligaspiel bei Werder Bremen kassiert hat. Heute ist erneut das Foto eines Treffers dran, vor allen den Fans der „Roten“ dürfte die Szene aus dem Weserstadion besser gefallen. Das Foto hat Seltenheitswert, denn es zeigt den 2:1-Siegtreffer von Fredi Bobic am 22. März 2003.

Was damals noch keiner ahnen konnte: Seitdem hat Hannover 96 nicht mehr in Bremen gewonnen. Ein hannoverscher Sieg bei 26 Bundesligaspielen in der Hansestadt – kein Wunder, dass Trainer Tayfun Korkut nicht viel von Statistiken hält.

Es war in dieser Woche viel vom Druck zu hören, der vor dem Nordduell auf beiden Mannschaften lastet. Bei Werder erschließt sich das auf Anhieb, man muss nur auf die Tabelle schauen, um zu erkennen, warum Trainer Viktor Skripnik sagt: „Wir brauchen die drei Punkte. Egal ob 1:0 oder 4:0.“ Seine Mannschaft ist Vorletzter, nach einem kleinen Zwischenhoch ist auch mit dem neuen Trainer Skripnik Ernüchterung eingekehrt.

In Hannover könnten sie also gelassen darauf verweisen, dass sich der Bremer Druck unangenehmer anfühlen dürfte. Aber 96 hat dreimal hintereinander verloren: , ,. Korkut hat von drei „absolut unnötigen“ Niederlagen gesprochen, was stimmt, wenn man in Betracht zieht, dass seine Mannschaft in allen drei Spielen die Möglichkeit besaß, der Partie einen anderen Dreh zu geben. Doch zur ganzen Wahrheit gehört auch: In allen drei Spielen ist 96 am Ende verdient leer ausgegangen, weil immer etwas fehlte, am allermeisten die Konstanz.

Von Rang 4 ging es runter auf Rang 9, eine Platzierung, von der viele glauben, dass sie ungefähr dem entspricht, was realistisch ist. Doch eine vierte Niederlage in Folge können sich die „Roten“ nicht leisten, sonst droht vor Weihnachten ein Abrutschen in die Nähe der Abstiegsplätze. Und das Wörtchen Abstieg macht die Menschen in Hannover genauso ängstlich wie in Bremen.

96-Trainer Korkut hat auf seine manchmal etwas umständliche Art gesagt, dass „es unser Anspruch für die letzten drei Spiele des Jahres sein muss, jedes Spiel gewinnen zu wollen“. Die „Bild“-Zeitung hat das griffig verkürzt und daraus die Schlagzeile gezimmert: „Tayfun: Drei Siege bis Weihnachten“. Hannover 96 hätte dann 28 Punkte – und wäre wieder ein Europacupkandidat. Zumindest davon wagt in Bremen derzeit niemand zu träumen.



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