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Hannover 96 gegen Dortmund

Live: Abdellaoue verkürzt zum 2:1

Wacht Hannover 96 jetzt auf? In der 40. Minute erzielt Abdellaoue endlich das lang ersehnte Tor für die Roten - und verkürzt damit auf 2:1. Zuvor hatte Lewandowski einen Doppelpack für den BVB hingelegt.

veröffentlicht am 02.03.2013 um 11:55 Uhr
aktualisiert am 02.03.2013 um 16:15 Uhr

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Rückstand in Dortmund: Hannover 96 liegt gegen den BVB zurück. Lewandowski hatte bereits zum 1:0 getroffen und in der 21. Spielminute zum 2:0 erhöht. Hannover 96 startete schwach in die Partie, ließ sich vom BVB fast ohne Gegenwehr überrumpeln. Erst in der 40. Minute konnte Moa Abdellaoue den Anschlusstreffer zum 2:1 erzielen. Wacht das Team von Mirko Slomka jetzt auf?

Die Roten treten ohne ihren effektivsten Stürmer an: Mame Diouf fehlt wegen einer Sprunggelenksverletzung. Allerdings ist Borussia-Stürmer Lewandowski überraschenderweise mit dabei - seine Rot-Sperre wurde kurzerhand aufgehoben. Slomka weiß, dass die Standards eine Stärke der „Roten“ bleiben müssen, wenn seine Elf in Deutschlands Fußballtempel etwas holen will. Deshalb hatte er am Freitag in der nicht öffentlichen Übungseinheit Ecken und Freistöße ausgiebig trainieren lassen. Denn die „Roten“ müssen die nächste Etappe der „Jagd auf die Europa-League-Plätze“ (Trainer Mirko Slomka) ohne ihren effektivsten und effizientesten Stürmer bestreiten.

Erst das Urteil, dann zweimal Einspruch – und am Ende hat Borussia Dortmund recht bekommen. Stürmer Robert Lewandowski kann gegen Hannover 96 spielen. Er hatte in der Partie gegen den Hamburger SV am 9. Februar die Rote Karte gesehen und war daraufhin für drei Spiele gesperrt worden. Der BVB legte Einspruch gegen das Urteil ein, der abgewiesen wurde. Die Dortmunder blieben hart, und am Freitag wurde die Sperre für den polnischen Torjäger um ein Spiel verringert. „In der Endphase des Zweikampfes wurde die Intensität von Robert Lewandowski erkennbar abgemildert. Darüber hinaus lag keine Verletzung des Gegenspielers vor“, begründete der Vorsitzende Richter Goetz Eilers die Entscheidung.

96-Sportdirektor Jörg Schmadtke vernahm es mit einem Kopfschütteln: „Ungewöhnlich. Es gibt nur zwei, drei Klubs in Deutschland, denen das gelingt“, sagte er.

Zieler - Chahed, Djourou, Schulz, Pocognoli - Ya Konan, Hoffmann, da Silva Pinto, Rausch - Sobiech, Abdellaoue

Außer Mame Diouf fehlen Leon Andreasen, Steven Cherundolo, Mario Eggimann, França, Felipe, Lars Stindl, Szabolcs Huszti und Samuel Radlinger. Im erweiterten Kader stehen Markus Miller, Hiroki Sakai, Christian Pander, Karim Haggui, Adrian Nikci und Artur Sobiech.

Borussia Dortmund steht vor einer schweren Woche mit den Spielen gegen 96, Schachtjor Donezk und den Nachbarn FC Schalke. Zuletzt lief es nicht richtig rund beim BVB, dennoch hat Jürgen Klopp eine starke Mannschaft beisammen. Dem Coach stehen mit Marco Reus oder Mario Götze brillante Offensivakteure zur Verfügung – und jetzt kehrt auch noch Robert Lewandowski nach verkürzter Sperre zurück. Im Mittelfeld wird Ilkay Gündogan immer dominanter. Torwart Roman Weidenfeller hält diese Saison überragend und macht kaum Fehler. Gut für 96: Innenverteidiger Mats Hummels (Grippe) wird für den Champions-League-Einsatz am Dienstag geschont.

Tobias Welz, 35 Jahre alt, aus Wiesbaden.

Bilder von der Partie gibt es in der ARD-„Sportschau“ von 18.30 Uhr an und im ZDF im „Aktuellen Sportstudio“ (23 Uhr). Am Sonntag beschäftigt sich Sport1 in „Bundesliga pur“ von 9.30 Uhr an und der NDR im von 22.45 Uhr an im „Sportclub“ mit dem Auftritt der „Roten“ beim deutschen Meister.

Die Bilanz macht den „Roten“ eher keinen Mut: In Dortmund gab es elf Niederlagen, sieben Remis und nur drei Siege für 96. Tore sind jedoch garantiert: In den bisherigen 43 Bundesligaduellen zwischen beiden Teams fielen immer mindestens zwei Treffer.



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