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96 trennt sich 2:2 von St.Pauli

Lichtblick Cherundolo

Eigentlich sollte es gegen den SV Meppen gehen, doch Hannover 96 musste kurzfristig umsatteln. Als schneller Ersatz fand sich der Zweitligist FC St. Pauli. Die Teams trennten sich am Abend 2:2 Unentschieden.

veröffentlicht am 14.11.2013 um 20:11 Uhr
aktualisiert am 14.11.2013 um 20:57 Uhr

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Es herrschte Pudelmützenwetter am Donnerstagabend im Günther-Volker-Stadion in Celle. Temperaturen um die vier Grad Celsius, das sorgte bei den etwa 2500 Zuschauern für Nachfrage am Glühweinstand. Im Testspiel gegen den Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli wollte sich die Mannschaft von Hannover 96 warmmachen für das nächste Bundesligaspiel in eineinhalb Wochen – dann geht es erneut gegen einen Kontrahenten aus Hamburg. Das gelang aber nur zum Teil. Immerhin schaffte 96 nach einem 0:2-Rückstand noch den Ausgleich zum 2:2.

Kalt erwischt wurden die „Roten“, die trotz zahlreicher Länderspielabstellungen eine durchaus namhafte Startelf in die Begegnung mit dem Kiezklub schickten. Bereits in der 21. Minute brachte Lennart Thy den FC St. Pauli in Führung, 96-Innenverteidiger Marcelo hatte dem Torschützen zu viel Platz gelassen. Und es kam noch schlimmer. Abwehrspieler Markus Thorandt erhöhte für die Hamburger mit einem Kopfball aus der Distanz auf 2:0 (38. Minte). Und hätte 96-Torhüter Markus Miller bei einem Schuss von Kevin Schindler nicht großartig reagiert, dann wären die „Roten“ sogar mit 0:3 in Rückstand geraten.

Kurz vor der Pause gelang Edgar Prib nach einem schnell ausgeführten Freistoß noch der Anschlusstreffer zum 1:2 (45.). Doch auch dieses Erfolgserlebnis konnte nicht darüber hinwegtäuschen, dass gestern Abend lange Zeit nicht allzu viel lief im 96-Spiel. Größtes Manko war wie auch schon in den vergangenen Bundesligaspielen das zu ungenaue Passspiel, wodurch besonders die Offensivaktionen der „Roten“ immer wieder ins Stocken gerieten.

Ein Lichtblick gab es dennoch: Nach langer Pause konnte Steven Cherundolo die 96-Elf wieder einmal als Kapitän auf den Platz führen. Der Amerikaner bot bis zu seiner Auswechslung nach der 
1. Halbzeit eine ordentliche Leistung und dürfte für das Spiel beim HSV eine Alternative sein. Für ein einigermaßen versöhnliches Ergebnis sorgte Valmir 
Sulejmani, der aus kurzer Distanz per Brust den 2:2-Endstand erzielte (66.). Auf ein Erfolgserlebnis muss 96 allerdings weiter warten.

Miller – Cherundolo, 
Avevor, Marcelo, Teichgräber – Schmiedebach, Stindl, Prib, Huszti, Schlaudraff – 
Sulejmani. Ballas (46. Minute), Dierßen (46.), Pietler (46.), Hartmann (66.), Capin (66.), Ernst (72.), Wolf (79.).



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