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96 führt Vertragsgespräche mit Ya Konan, Andreasen und Schulz

Leistung lohnt sich

Der Klubchef ist immer noch guter Dinge, nachdem es endlich wieder geklappt hat mit einem „Dreier“. Und damit das über den Donnerstagabend hinaus anhält, hat Martin Kind gestern einen Wunsch geäußert.

veröffentlicht am 16.04.2014 um 10:41 Uhr
aktualisiert am 18.04.2014 um 00:21 Uhr

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„Ein Unentschieden ist das, was ich mir erhoffe“, sagt der 69-Jährige mit Blick auf das Spiel bei Eintracht Frankfurt. Dieses Resultat wäre nach dem 2:1 gegen den Hamburger SV, das den obersten 96er rundum zufrieden stimmte, der nächste Schritt hin zum Klassenerhalt. Diesem Ziel ordne er in diesen Tagen und Wochen alles unter, wie Kind betont. „Erst wenn das geschafft ist“, sagt er, „werden wir uns an die Analyse machen und die neue Saison planen.“

Was im Umkehrschluss bedeutet: Mit Gesprächsterminen, bei denen es um die sportliche Zukunft von Spielern geht, hat es Hannover 96 derzeit nicht so eilig wie mit der Jagd auf Punkte, um auch im 13. Jahr in Folge in der höchsten deutschen Fußballliga zu spielen. Nur in drei Fällen, die auslaufende Verträge betreffen, habe 96 schon mal ein „Signal gesendet, dass wir gesprächsbereit sind“, sagt der Klubchef. Dieses Zeichen scheint seine Wirkung nicht verfehlt zu haben. Leon Andreasen, Christian Schulz und Didier Ya Konan, um die es dabei geht, legten gegen den HSV als Teil einer starken Mannschaft einen überzeugenden Auftritt hin. „Da haben sie wieder einmal gezeigt, welche Bedeutung sie für das Team haben“, meint Kind.

Dass Ya Konan, Schütze des Siegtores gegen Hamburg und darüber hinaus an drei gefährlichen Angriffsaktionen unmittelbar beteiligt, Pluspunkte sammeln konnte, hat auch Dirk Dufner mit Freude registriert. „Er wollte unbedingt“, sagt der Sportdirektor. Der Sturm ist die größte Baustelle der „Roten“, nicht nur aktuell, sondern auch mit Blick auf die kommende Saison. Und dann auch mit großem Investitionsbedarf. Einzige Konstante über den 30. Juni hinaus ist derzeit der langzeitverletzte Artur Sobiech.

Am 29 Jahre alten Ya Konan wüsste 96 zumindest, was man hat. Dass er es in dieser Saison erst auf zwei Treffer gebracht hat, spricht zwar nicht für überdurchschnittliche Torjägerqualitäten, hat aber auch mit einer viereinhalbmonatigen Verletzungspause zu tun. Für die Mannschaft sei der Ivorer, der seit 2009 für die „Roten“ spielt, zudem als „positiver Typ“ wichtig, wie Dufner anmerkt.

Angebliche Abwanderungspläne von Szabolcs Huszti, von denen die „Bild“-Zeitung am Dienstag berichtete, beunruhigen Kind nicht. „Erste Priorität haben unsere Planungen“, sagt er. „Wir verkaufen keinen Spieler, nur um Geld kriegen zu können.“ Der Ungar (acht Tore, neun Torvorlagen) hat in Hannover noch einen Vertrag bis Juni 2015.



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