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Nachwuchsleistungszentrum

Krach im 96-Talentschuppen

Slaven Skeledzic ist der neue Sportliche Leiter des 96-Nachwuchszentrums, doch er sorgt offenbar für reichlich Ärger. Ein Protestbrief ging jetzt an 96-Präsident Martin Kind.

veröffentlicht am 13.12.2013 um 12:38 Uhr
aktualisiert am 16.12.2013 um 00:15 Uhr

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Erst vor ein paar Tagen hat Hannover 96 eine bunte Broschüre verschickt, in der es um den Nachwuchs des Fußball-Bundesligisten geht. Auf Seite 13 wird Slaven Skeledzic vorgestellt, der neue Sportliche Leiter des Nachwuchsleistungszentrums (NLZ) und aktueller „U 17“-Coach. „Seit der 44-Jährige Trainer ist, hat er 50 Prozent seiner Spiele gewonnen“, heißt es in dem Heft. Was dort nicht steht: Seit Skeledzic für die sportliche Leitung des NLZ zuständig ist und damit Jens Rehhagel, dem administrativen Leiter, an die Seite gestellt wurde, kracht es in der Eilenriede.

Jüngster Höhepunkt war ein Protestbrief von mehreren NLZ-Mitarbeitern und - Trainern an Klubchef Martin Kind, Kopie an Manager Dirk Dufner. Der Brief ist eine Ohrfeige für Skeledzic, dem – unter anderem – ein rüder Umgangston vorgeworfen wird. Kind spricht von einer „unschönen Situation“, auf die Antworten nötig seien: „Ich bin sauer über die Entwicklung im NLZ, das ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe.“

In einem Interview hatte sich Skeledzic im Oktober noch als „Visionär“ bezeichnet. Nach HAZ-Informationen dürfte das Kapitel 96 für ihn noch vor Weihnachten enden – mit einem Rauswurf. Im Verein soll bereits an einem neuen Nachwuchskonzept gearbeitet werden, das auch klare Stellenbeschreibungen enthält. Für Skeledzic scheint da kein Platz, zumal das Vertrauensverhältnis zum alles andere als unumstrittenen Rehhagel massiv gestört ist. Kind hat diese Woche „mit den wichtigsten Beteiligten“ gesprochen und seine Vorstellungen konkretisiert: „Wir investieren viel Geld ins NLZ. Und das will ich nicht in Chaos investieren.“



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