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Hannover 96

Korkut probt die Ruhe vor dem Sturm

Gerade einmal 13 Feldspieler der „Roten“ standen beim Training am Freitag auf dem Platz, der Rest fehlte wegen Nationalmannschafts-Einsätzen oder aus Verletzungsgründen. Die Anwesenden 96er übten sich vor allem im schnellen Abschluss.

veröffentlicht am 10.10.2014 um 17:29 Uhr
aktualisiert am 13.10.2014 um 09:45 Uhr

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Es war ein übersichtlicher Haufen, den Tayfun Korkut am Freitag noch einmal zum Training bat. Vor dem freien Wochenende, das der Trainer des Fußball-Bundesligisten Hannover 96 seinen Spielern gönnt, ließ er sie mit einer Mischung aus Kraft- und Sprintübungen sowie Spielformen, bei denen erneut der schnelle Abschluss im Vordergrund stand, noch einmal schwitzen.

Dabei hatten die etwa 50 Zaungäste, darunter auch die Familie von Stürmer Joselu, keine Schwierigkeiten, den Überblick zu behalten. Gerade einmal 13 Feldspieler der „Roten“ standen auf dem Platz, der Rest fehlte wegen Nationalmannschafts-Einsätzen – die Torhüter Ron-Robert Zieler und Robert Almer sowie Leonardo Bittencourt – oder aus Verletzungsgründen wie eben Joselu, der wegen einer Knöchelverletzung statt auf dem Rasen der Mehrkampfanlage individuell in der HDI-Arena trainierte. Außer dem Spanier mussten auch Edgar Prib, Leon Andreasen, Artur Sobiech, Miiko Albornoz und Kenan Karaman beim Mannschaftstraining passen. Und Lars Stindl.

Der Kapitän kam aber zumindest kurz einmal zum Zuschauen vorbei – allerdings zu spät. Als der Mittelfeldspieler, der wegen eines Außenbandanrisses im rechten Knie bereits seit Saisonbeginn ausfällt, auf den Trainingsplatz kam, versammelte Korkut sein Rumpfteam gerade zur Abschlussansprache vor den beiden freien Tagen um sich. Also machte sich der 26-Jährige ohne frische Eindrücke von seinen Mitspielern wieder auf den Weg in die Kabine.

Doch schon bald will Stindl noch ein Stück näher zurück an die Mannschaft rücken. Einen festen Zeitplan gibt es nicht, wie er verriet. Aber zumindest die ersten lockeren Ballkontakte dürften in der kommenden Woche schon wieder drin sein. „Es wird langsam Zeit“, erklärte Stindl, dem man die Ungeduld nach der langen Verletzungspause deutlich anmerkt. Am Montag (10 Uhr), wenn Korkut die 96-Profis wieder zum Training um sich versammelt, wird er sicherlich noch fehlen. Aber vielleicht klappt es ja diesmal mit der Zuschauerrolle.



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