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Hannover 96 ohne Hoffnungsträger

Kiyotake kehrt noch nicht zurück

Auf ihn setzen viele bei Hannover 96 die letzte Hoffnung: doch am Samstag in Dortmund werden die Roten wohl noch aufMittelfeld-Regisseur Hiroshi Kiyotake verzichten müssen. Er kehrte auch am Mittwoch noch nicht ins Training zurück und ist demnach wohl noch nicht fit genug für das Spiel im Ruhrgebiet.

veröffentlicht am 10.02.2016 um 17:12 Uhr
aktualisiert am 13.02.2016 um 00:21 Uhr

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Die Fans müssen sich weiter gedulden. Hiroshi Kiyotake, der große Hoffnungsträger der „Roten“ im fast schon aussichtslosen Abstiegskampf, kehrte auch am Mittwoch noch nicht zurück ins Mannschaftstraining. Morgens fehlte er gänzlich bei der Einheit in der HDI-Arena, nachmittags machte er zumindest einige Läufe im Beisein der Kollegen.

Damit wird der Einsatz des 26-Jährigen in der Partie übermorgen bei Borussia Dortmund (15.30 Uhr) unmöglich. Das Spiel kommt eindeutig zu früh für ihn. Die 96-Fans werden sich beim Comeback wie beim Mannschaftstraining Kiyotakes noch etwas gedulden müssen. Neue Hoffnung: Die Rückkehr des Japaners im Heimspiel gegen den FC Augsburg am Sonntag, 21. Februar.

96 muss also ohne den torgefährlichen Spielmacher am Sonnabend beim BVB auflaufen, dafür sieht es aber nach einigen taktischen Änderungen bei den „Roten“ aus. 96-Coach Thomas Schaaf scheint auf das druckvolle Spiel der Schwarz-Gelben mit ihren pfeilschnellen und technisch so starken Offensivakteuren zu reagieren. Besonders im Mittelfeld nimmt er wohl personelle wie strategische Umstellungen vor: weg von der sogenannten Raute, die nur einen „Sechser“ vorsieht, hin zu drei defensiven Mittelfeldspielern. Im Training übten zunächst Ceyhun Gülselam, Sailf Sané und Edgar Prib vor der Vierer-Abwehrkette (übrigens mit dem zuletzt nicht berücksichtigen Miiko Albornoz als Linksverteidiger) und dann Gülselam, Sané und Manuel Schmiedebach. Im offensiven Mittelfeld versuchten sich erst Kenan Karaman und Uffe Bech sowie später Allan Saint-Maximin und Bech.

In beiden Varianten tauchte Andre Hoffmann nicht auf. Der 22-Jährige hatte nach einem glanzvollen Comeback nach eineinhalbjähriger Verletzungspause zuletzt bei der Niederlage gegen Mainz (0:1) etwas müde gewirkt.Das von Schaaf geplante kompaktere Mittelfeld würde eine weitere Änderung im System bedeuten: die Umstellung auf einen Stürmer – bisher hatte Schaaf stets auf das Duo Adam Szalai und Hugo Almeida gesetzt. Am Mittwoch hieß der einzige Angreifer Szalai, auch weil Konkurrent Almeida wie schon am Dienstag wegen seiner Rückenprobleme beim Mannschaftstraining fehlte.

Außer Almeida fehlten am Mittwoch weiterhin Kapitän Christian Schulz (Magen- und Darmprobleme) sowie die längerfristig Verletzten Leon Andreasen, Oliver Sorg, Felix Klaus und Charlison Benschop. Almeida soll am Donnerstag ins Training, das nicht öffentlich ist, zurückkehren.



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