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96-Stürmer Artur Sobiech

Keine Gedanken an die nächste Pleite

Man muss Ziele haben, speziell wenn es nicht läuft, so wie seit Wochen bei Hannover 96. Dabei hat Artur Sobiech nach mehr als zweimonatiger Flaute endlich mal wieder ein Tor geschossen. Bei der 2:4-Niederlage in Stuttgart; es war sein drittes in dieser Bundesligasaison.

veröffentlicht am 11.12.2013 um 18:52 Uhr
aktualisiert am 14.12.2013 um 00:15 Uhr

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Die Freude hielt sich in Grenzen. „Das hat ja nicht viel gebracht“, sagt der Stürmer. Schlecht gefühlt habe er sich nach dem Spiel, berichtet Sobiech auch noch mit dem Abstand von vier Tagen. Um dann gleich nach vorne zu blicken: „Wir müssen am Sonnabend gegen Nürnberg unbedingt gewinnen. Und wir sind zuversichtlich.“

Dieses Auf und Ab, gepaart mit der steten Hoffnung, die Kurve zu bekommen hin zu mehr fußballerischer Solidität, kennzeichnet die Situation beim Bundesligisten aus Hannover nun schon seit Monaten. Im eigenen Stadion kriegt 96 es in der Regel irgendwie auf die Reihe, auswärts gibt es mit schöner Regelmäßigkeit eins auf die Mütze. Bei der Suche nach Erklärungen tut sich Sobiech, in 14 Spielen dabei, ähnlich schwer wie vor dem gegnerischen Tor. Und wenn es so einfach wäre, die Mängel zu analysieren und abzustellen, dann läge diese Aufgabe auch nicht vorrangig im Verantwortungsbereich des Stürmers.

Immerhin sagt er, die Auswärtsschwäche sei nach seiner Einschätzung kein mentales Problem. „Die ersten 30 Minuten von uns in Stuttgart waren ordentlich“, meint er. Auch das Argument, die Mannschaft sei körperlich im Vergleich zur Konkurrenz nicht auf der Höhe, lässt er nicht gelten. „Ich bin fit“, sagt der 23-Jährige über sich. „Und als Mannschaft gibt es viele Möglichkeiten, etwas dafür zu tun. Viele machen ja auch Einzeltraining.“ So hätten die Spieler Vorgaben für ein individuelles Zusatzprogramm erhalten.

Das Problem: Ein Plan für den Trainingsplatz bedeutet nicht automatisch Punkte für die Tabelle. Und so wächst nach jeder Niederlage der Druck mit jedem Tag, den die nächste Aufgabe in der Liga näherrückt. Übermorgen folgt das Heimspiel gegen den noch sieglosen Vorletzten des Feldes.

Nicht nur für Sobiech wäre es der blanke Horror, wenn es nicht klappen würde mit einem „Dreier“. Edgar Prib, als ehemaliger Fürther den Nürnbergern in spezieller Rivalität verbunden und gestern – wie auch Lars Stindl – nach einer Pause wieder mit der Mannschaft auf dem Platz in Aktion, müsste Unschönes befürchten. Und das wiederum bestärkt ihn zusätzlich in seinem Ziel. „Dieses Spiel müssen wir unbedingt gewinnen“, sagt er. „Sonst kann ich nicht mehr nach Hause fahren.“



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