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Hannover 96 gegen Hamburger SV

Kein Spiel wie jedes andere

Hannover 96 will seinen Aufwärtstrend auch gegen den Hamburger SV bestätigen. Auf den bei den Hanseaten unter Druck stehenden Ex-Trainer Mirko Slomka kann keine Rücksicht genommen werden. Geht Korkut am Sonntag sogar mit zwei Stürmern an den Start?

veröffentlicht am 11.09.2014 um 07:23 Uhr
aktualisiert am 13.09.2014 um 00:23 Uhr

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Der Nationaltorwart zeigte sich locker und freundlich. Ein Foto zusammen mit Ron-Robert Zieler? Oder ein Autogramm von ihm? Kein Problem, auch nicht am letzten Ferientag, an dem Fußball-Bundesligist Hannover 96 beim Training noch einmal richtig Zulauf vor allem von jungen Fans zu spüren bekam. Am Sonntag wird man Zieler nicht ganz so aufgeschlossen erleben: Der Hamburger SV rückt an zum Nordderby, dann geht es um Punkte für die Tabelle und nicht um Fotos oder Autogramme vom Nationalspieler fürs Album daheim.

Zielers Aufgabe ist es, mit dafür zu sorgen, dass bei den Hanseaten, die in der Bundesliga noch kein Tor geschossen haben, die Null weiterhin steht. Das wäre die halbe Miete für einen erfolgreichen Fußballnachmittag aus 96-Sicht. Die sportlichen Sorgen der Hamburger und ihres Trainers Mirko Slomka scheren in Hannover niemanden. „Der HSV ist in einer schwierigen Situation“, sagt Zieler. „Wir wollen unseren Weg weitergehen. Und dazu geben wir im Training alles.“

Was auch gestern Vormittag gut zu sehen war, als Trainer Tayfun Korkut weiter am taktischen Gerüst werkeln ließ, um gegen den HSV einen möglichst guten Stand zu haben. Dass er dabei in der Offensive auch Varianten mit zwei Stürmern – Joselu zusammen mit Artur Sobiech beziehungsweise Kenan Karaman – probierte, könnte ein Fingerzeig gewesen sein für den Sonntag und für ein Spiel, das nicht ist wie jedes andere. Das sieht auch 96-Klubchef Martin Kind so, der das Wort Nordderby durch „Regionalderby“ ersetzt und darauf hinweist, „dass wir in diesen Spielen insgesamt immer ganz gut ausgesehen haben“.

Dazu kommen die frischen Eindrücke, die Kind von der Arbeit des Trainers gewonnen hat, der zum Jahresanfang in Hannover Slomkas schweres Erbe antrat und hier einiges bewirkte. „Herr Korkut weiß genau, was er will. Er ist konsequent, er erreicht die Spieler. Die Stimmungslage ist gut und die Mannschaft eine geschlossene Einheit.“ Er wünsche sich, dass sich diese „äußerst positiven Ergebnisse“ weiterhin in den Spielresultaten bestätigen.

In den vergangenen Tagen ist viel darüber gemutmaßt worden, ob Slomka bei einem 96-Sieg am Sonntag seinen Posten in Hamburg los ist. Kind, der mit Slomka auch nach dessen Trennung von 96 weiter in Telefonkontakt steht und sich mit ihm auch schon ein-, zweimal getroffen hat, täte dies leid. „Ich würde es bedauern, wenn das das Ergebnis wäre“, sagt er. Das aber liege nicht in der Verantwortung von Hannover 96. „Unsere Aufgabe besteht darin, als Mannschaft richtig gut aufzutreten und zu gewinnen.“



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