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Vor Derby

Innenminister: Zu Not Gästefans ausschließen

Die Abstiegsangst bei 96 und Braunschweig vor dem Derby vergrößert die Sorgen von Innenminister Pistorius. Die Nerven bei den Fans liegen blank, sagt der SPD-Politiker – und denkt darüber nach, Gästefans nicht mehr zuzulassen. Die Gewerkschaft der Polizei nimmt das Risikospiel dagegen mit Humor.

veröffentlicht am 01.04.2014 um 09:53 Uhr
aktualisiert am 01.04.2014 um 10:29 Uhr

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Die schlechten Tabellenpositionen verschärfen nach Ansicht von Innenminister Boris Pistorius die Ausgangslage für das Niedersachsen-Derby in der Fußball-Bundesliga. Natürlich liegen jetzt bei den Fans beider Mannschaften die Nerven blank, sagte der SPD-Politiker im Interview der Nachrichtenagentur dpa.

Sollte es am Sonntag beim Spiel von Hannover 96 bei Eintracht Braunschweig Ausschreitungen geben, müsse als Konsequenz über den Ausschluss von Gästefans bei solchen Partien nachgedacht werden. Pistorius betonte: Die Polizei ist vorbereitet. Im Hinspiel hatte es Ausschreitungen und gewalttätige Auseinandersetzungen gegeben.

Mit Humor will dagegen die Gewerkschaft der Polizei Spannungen abbauen: Auf der, mit Hilfe eines gemeinsamen Stadions die Sicherheit zwischen den Rivalen zu erhöhen. „Die Lösung aller Probleme zwischen Peine-West und Peine-Ost heißt Peine-Mitte“, sagt der GdP-Landesvorsitzende Dietmar Schilff: „Wir schlagen den gemeinsamen Neubau einer Fußball-Arena in Peine vor, die allerneuesten Sicherheitsstandards von Vereinen und Polizei genügt. Doch damit nicht genug: Langfristig ließen sich die Sicherheitsprobleme lösen, wenn beide Vereine fusionierten. „Damit lösen sich dann sämtliche Sicherheitsfragen ganz von allein und sind intern ohne Polizeibeteiligung im künftigen Bundesligaverein Eintracht 96 Hannover-Braunschweig zu klären“, ist sich der GdP-Landesvorsitzende sicher.

Um sicherzugehen, dass niemand diese Meldung am 1. April falsch versteht, schickt die GdP in ihrer Mitteilung noch folgende Anmerkung hinterher: Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist auch am 1. April die mit Abstand größte Interessenvertretung der Polizeibeschäftigten in Niedersachsen. Sie engagiert sich für ihre landesweit rund 14.500 Mitglieder, für die Zukunftsfähigkeit der gesamten Polizei sowie auf dem Gebiet der Gesellschafts- und Humorpolitik.



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