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Nach Unentschieden gegen Hertha

Im Sturm von Hannover 96 liegt zu viel im Argen

Dieses Spiel war so wichtig, es ging um so vieles. Die Vorankündigungen der „Roten“ klangen so verheißungsvoll. Den mutigen Ankündigungen waren kaum entsprechende Taten gefolgt. Und dieses war schon bei der Mannschaftsaufstellung irgendwie vorauszusehen, sie war doch sehr auf Sicherheit ausgerichtet.

veröffentlicht am 11.04.2015 um 11:52 Uhr
aktualisiert am 13.04.2015 um 00:20 Uhr

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Gemeinsam für die Bundesliga, lautete etwas abgewandelt das Motto von Hannover 96. Und dann dieser enttäuschende Auftritt. Den mutigen Ankündigungen waren kaum entsprechende Taten gefolgt. Und dieses war schon bei der Mannschaftsaufstellung irgendwie vorauszusehen, sie war doch sehr auf Sicherheit ausgerichtet.

Tayfun Korkut hatte sich vor dem einzigen „Sechser“, Salif Sané, für eine Formation entschieden, die auch, gerade in solch einem im Abstiegskampf wichtigen Spiel, ganz anders hätte aussehen können. Der 96-Coach hatte Jimmy Briand und Miiko Albornoz auf den Außenpositionen aufgeboten - zwei Spieler, die zumindest in jüngster Vergangenheit weitaus öfter enttäuschendere als gute Leistungen ablieferten. Dies bestätigten sie auch gestern Abend nachdrücklich. Nach vorn kam von ihnen wenig bis gar nichts.

Zwei, von denen in dieser Hinsicht erheblich mehr zu erwarten ist, durften nur bedingt mithelfen. Leonardo Bittencourt wurde zumindest spät eingewechselt. Jan Schlaudraff, der in Frankfurt eine starke Leistung nach seiner Einwechslung geboten hatte, durfte wieder einmal gar nicht ran. Gerade der 31-Jährige hätte mit seiner Technik, seinen überraschenden Ideen und Pässen für Belebung im holprigen Spiel der „Roten“ sorgen können. Doch er blieb Zuschauer. Erschwerend kam hinzu, dass Hiroshi Kiyotake in der Schaltzentrale kaum einmal den richtigen Weg fand und zu viele Zweikämpfe verlor.

Briand, Albornoz und über weite Strecken Kiyotake fielen somit für das Offensivspiel aus. Das kann man nicht kompensieren. Wenn dann auch noch der einzige Stürmer der Musik regelmäßig hinterherläuft, kommt so etwas wie gegen Hertha BSC dabei heraus. Didier Ya Konan war in Frankfurt der gefeierte 2:2-Ausgleichschütze gewesen, seine Leistung war jedoch auch in Hessen sehr dürftig. Joselu machte es später besser; aber insgesamt lag bei 96 gestern Abend speziell im Offensivspiel viel zu viel im Argen.



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