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Auslosung für Play-offs

Hannover-Duell um das WM-Ticket

Auf dem Weg zur WM 2014 in Brasilien wird es ein vereinsinternes Duell für Hannover 96 geben. Ya Konan, der für die Elfenbeinküste spielt, trifft im Qualifikationsspiel gegen den Senegal auf Mame Diouf und Salif Sané.

veröffentlicht am 16.09.2013 um 22:00 Uhr
aktualisiert am 19.09.2013 um 00:15 Uhr

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Noch feiern sie gemeinsam, wenn es etwas zu feiern gibt. Und dazu war in den vergangenen Wochen bei Hannover 96 einige Male Gelegenheit, ob in der Fußball-Bundesliga oder im DFB-Vereinspokal. Das dürfte sich demnächst kurzzeitig ändern: Dann werden Didier Ya Konan, Mame Diouf und Salif Sané nicht miteinander, sondern gegeneinander spielen. Am Ende werden – abhängig vom Ergebnis – ein oder zwei Spieler aus dem Trio traurig aus der Wäsche gucken, weil es nichts geworden ist mit dem Ticket für die Weltmeisterschaft 2014.

Nachdem in Kairo gestern die Lose für die fünf Play-off-Begegnungen gezogen worden waren, die für die verbliebenen kontinentalen Vertreter aus Afrika das entscheidende Sprungbrett zum Championat in Brasilien bedeuten, wusste man in Hannover nicht so recht, ob man sich freuen oder ärgern sollte. Elfenbeinküste (mit Ya Konan) gegen Senegal (mit Diouf und Sané), so lautete gleich die erste Paarung. Bei einer anderen Konstellation hätten alle drei genannten 96-Profis die Chance gehabt, sich einen Karrieretraum zu erfüllen. So aber muss sich zumindest einer die WM-Teilnahme abschminken.

Noch überwiegt die Freude. „Das ist schon etwas ganz Besonderes, dass wir jetzt aufeinandertreffen“, sagt Stürmer Ya Konan, der für seinen großen, mitunter gar zu großen Ehrgeiz hinlänglich bekannt ist. „Und überhaupt: Dass gleich drei Spieler aus Hannover, die aus Afrika stammen, den Traum von der WM träumen können, das hat es noch nicht gegeben.“

Der 29-Jährige scheint nach Knieproblemen, die ihn zu Saisonbeginn bremsten, gerade zum rechten Zeitpunkt wieder in Form zu kommen, um sich bei Nationaltrainer Sabri Lamouchi für die beiden Ausscheidungsspiele gegen den Senegal nachdrücklich zu empfehlen.Wenn es im Herbst in der Bundesligapause (der Hinspieltermin liegt zwischen dem 11. und 15. Oktober, die zweite Partie wird zwischen dem 15. und 19. November stattfinden) ernst wird, dann rechnet sich auch Sané gute Chancen aus. Der neue Abwehrchef der „Roten“ hat bei 96 gleich eine tragende Rolle übernommen; in der Nationalelf des Senegal, die von Alain Giresse trainiert wird, steht er erst am Anfang seines Weges. Demnächst könnte es dann das direkte Duell Sané gegen Ya Konan geben – Ausgang offen.

Auch bei Mame Diouf, dem Landsmann von Sané, ist das Kribbeln zu spüren. Im Fall des 25-Jährigen hat das aber noch einen anderen Grund: Er ist derzeit am Sprunggelenk verletzt – ein Andenken an den jüngsten Länderspieleinsatz gegen Uganda –, und wann er wieder spielen kann, ist derzeit nicht abzusehen. Auch gestern wurde der Angreifer intensiv behandelt, damit er möglichst schnell wieder auf die Beine kommt. Für die Play-off-Spiele zur WM hätte Diouf noch vier Wochen Zeit – so lange will ihn in der Bundesliga bei 96 aber keiner vermissen.Training am Dienstag: 16 Uhr, Mehrkampfanlage.



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