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Die 96-Einzelkritik

Hannover 96 zeigt sich von seiner schlechtesten Seite

Das war gar nichts zum Jahresausklang: Bei der 1:5-Niederlage im Achtelfinale des DFB-Pokalwettbewerbs in Dortmund zeigten sich die 96-Spieler von ihrer schlechtesten Seite. Das spiegelt sich in den Noten wider; als Einziger bekam Torwart Ron-Robert Zieler ein zufriedenstellendes Zeugnis.

veröffentlicht am 20.12.2012 um 09:00 Uhr
aktualisiert am 22.12.2012 um 00:15 Uhr

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Ron-Robert Zieler: Hatte noch nicht einen Ball berührt, da musste er ihn schon das erste Mal aus dem Netz holen. Schuldlos wie auch an den anderen Toren. Verhinderte mit einigen Paraden Schlimmeres. Wurde von seinen Vorderleuten allein gelassen.Note: 3

Steven Cherundolo: Viele, viele Stockfehler, hatte seine Seite selten im Griff. Ohne Offensivakzente. Verschuldete den Freistoß vor dem 0:3.Note: 5,5

Mario Eggimann: Der bessere der beiden Manndecker, aber dazu gehörte nicht wirklich viel. Sicherheit strahlte auch der Schweizer nie aus.Note: 5 Karim Haggui: Fand nie ein Mittel gegen die BVB-Stürmer. Robert Lewandowski stand gefühlt immer frei. Dazu kamen einige schlimme Fehlpässe. Trotz seiner Erfahrung viel zu nervös. Note: 6

Christian Pander: Ein katastrophaler Auftritt. Sah nur die Hacken von Jakub Blaszczykowski oder Lukasz Pisczek. Wurde nach 30 Minuten von Trainer Mirko Slomka erlöst.Note: 6

Sergio da Silva Pinto: Der eigentliche Stratege versteckte sich, sah viel zu oft zu, statt einzugreifen. Konnte das 96-Spiel in keiner Phase beruhigen, geschweige denn das BVB-Spiel hindern. Dazu ging alles viel zu schnell.Note: 5,5

Christian Schulz: Mario Götze war um einiges zu schnell für ihn. Musste später als linker Verteidiger für Pander ran, hatte dort ähnliche Probleme, auch wenn er einen Hauch besser war.Note: 5,5

Manuel Schmiedebach: Das Bemühen konnte man ihm nicht absprechen, aber auch keine gelungenen Aktionen bescheinigen.Note: 5

Szabolcs Huszti: Einige Alibi-Grätschen und -Sprints, aber sonst? Nichts.Note: 6

Didier Ya Konan: Ihn unterschied einiges von den meisten seiner Teamkollegen: Der Ivorer wollte, auch wenn längst nicht alles gelang. Er mühte sich. Half sehr viel hinten aus, störte den aufgerückten Kevin Großkreutz des Öfteren entscheidend.Note 4,5

Mame Diouf: Nahezu komplett abgemeldet von den starken BVB-Innenverteidiger Neven Subotic und Mats Hummels. Bekam aber aus dem Mittelfeld auch kaum ein brauchbares Anspiel. Hatte seine erste Chance in der 50. Minute, als er etwas zu spät gegen Torwart Roman Weidenfeller kam. Bei seiner zweiten machte er es besser: Der Senegalese schoss das zwischenzeitliche 1:3 (79.).Note: 4

Jan Schlaudraff: Kam schon nach 30 Minuten für Pander. Man wartete vergeblich auf einen seiner üblichen genialen Momente. Sprang vor dem Freistoß zum 0:3 in der Mauer hoch, sodass Götze den Ball flach ins Tor schieben konnte.Note: 5 Hiroki Sakai: Löste Kapitän Cherundolo in der 68. Minute ab. Spielte solide.

Artur Sobiech: In 22 Minuten ohne nennenswerte Szene.



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