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Heimspiel am Sonntag

Hannover 96 will Eintracht Frankfurt auf die Pelle rücken

Hannover 96 trifft heute im Schneetreiben in der AWD-Arena auf Eintracht Frankfurt. Gegen den direkten Konkurrenten um die Europa-League-Plätze fordert Trainer Mirko Slomka einen Sieg für die Roten.

veröffentlicht am 10.03.2013 um 13:05 Uhr
aktualisiert am 10.03.2013 um 15:23 Uhr

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Nach dem Ende der viel diskutierten Funkstille zwischen Trainer Mirko Slomka und Sportdirektor Jörg Schmadtke sollen bei Hannover 96 die sportlichen Dinge wieder in den Vordergrund rücken. Der Fußball-Bundesligist hat die dritte Europa-League-Teilnahme noch längst nicht abgehakt. „Wir wollen international spielen und näher heranrücken an die Frankfurter“, erklärte Slomka vor dem Sonntag-Heimspiel gegen die Eintracht.

Die seit vier Partien sieg- und torlosen Hessen haben nur fünf Punkte mehr als der Tabellenzehnte aus Hannover. Ein erneuter Heimsieg - bisher hat das 96-Team alle Rückrunden-Begegnungen vor eigenem Publikum gewonnen - würde den Rückstand auf zwei Punkte verringern. „Das ist für uns eine Riesenmotivation“, sagte Slomka. Torjäger Mame Diouf kehrte nach seiner Sprunggelenkverletzung rechtzeitig ins Training zurück, der Ausfall des besten Vorbereiters Szabolcs Huszti wiegt aber schwer.

Eintracht Frankfurt verfolgt die Saisonziele längst nicht so offensiv wie die Niedersachsen. Der von Schalke 04 umworbene Trainer Armin Veh will zunächst die ominöse 40-Punkte-Marke erreichen. Das wäre mit einem Sieg in Hannover geschafft. Dort gewannen die Frankfurter zuletzt vor mehr als 25 Jahren. „Wir freuen uns natürlich nicht, dass wir seit vier Spielen nicht mehr getroffen haben. Aber es belastet uns nicht. Wir spielen uns immer noch genügend Chancen heraus und gehen deshalb locker damit um“, erklärte Veh.

Das Winterwetter soll einem erfolgreichen Spiel der Roten nicht im Wege stehen. Dass die Platzwarte auch spontan für spielbare Verhältnisse sorgen können, haben sie bereits beim Europa-League-Spiel gegen Anschi Machatschkala bewiesen: Dabei hatten sie während einer Spielunterbrechung die Linien des Platzes vom heftig einsetzenden Schnee befreit – was zu einer achtminütigen Nachspielzeit führte.

Zieler - Pocognoli, Schulz, Djourou, Chahed - da Silva Pinto, Hoffmann - Pander, Ya Konan - Abdellaoue, Diouf

Dass Mame Diouf am Freitag wieder trainiert hat, macht Hoffnung. Weiterhin nicht planen kann Trainer Mirko Slomka mit Leon Andreasen, Steven Cherundolo, Mario Eggimann, França, Felipe, Szabolcs Huszti und Lars Stindl. Den Kader für das Frankfurt-Spiel komplettieren wahrscheinlich Markus Miller, Hiroki Sakai, Karim Haggui, Konstantin Rausch, Manuel Schmiedebach und Artur Sobiech.

Mit Sebastian Rode fehlt der Eintracht einer der besten Hinrundenspieler wegen seiner 5. Gelben Karte.

Bastian Dankert (Rostock).

Vom 96-Spiel wird im frei empfangbaren Fernsehen am Sonntag im „Sportclub Bundesliga“ (21.45 Uhr) und im „Sportclub“ des NDR (22.45 Uhr) berichtet. Studiogast ist 96-Klubchef Martin Kind.

Gefühlt haben es die 96-Profis am Sonntag nicht so schwer. Angesichts von zwölf Heimsiegen bei nur drei Erfolgen der Frankfurter und sechs Unentschieden in der 1. Liga liegt die Favoritenrolle bei den „Roten“ – zumal diese in der AWD-Arena in dieser Saison zuletzt fünfmal in Folge gewonnen haben.



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