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Heimniederlage der "Roten"

Hannover 96 verliert 1:3 gegen Schalke

Gut gespielt und doch verloren: Hannover 96 steht nach dem Heimspiel gegen Schalke 04 ohne die erhofften Punkte dar. Die Roten verloren mit 1:3 (1:1), obwohl sie streckenweise die deutlich bessere Mannschaft waren. Den 96-Treffer erzielte Artur Sobiech.

veröffentlicht am 30.04.2016 um 12:36 Uhr
aktualisiert am 01.05.2016 um 06:21 Uhr

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Das Debüt von Daniel Stendel als Cheftrainer der Zukunft ging verloren. Dennoch herrschte am Sonnabend tolle und ausgelassene Stimmung in der HDI-Arena. Das 1:3 der „Roten“ gegen den FC Schalke 04 kann man locker verschmerzen, denn 96 bot ein mitreißendes Spiel. Eric Maxim Choupo-Moting (11 Minute.), Klaas-Jan Huntelaar (45.) und der nur eine Minute zuvor eingewechselte Alessandro Schöpf (79.) schossen die Treffer für die „Königsblauen“. Artur Sobiech (21.) traf für 96 und hatte nach dem Spiel eine großartige Nachricht für die Anhänger. „Ich habe kein Problem mit der 2. Liga und werde bei 96 bleiben“, sagte der Stürmer, der in den letzten vier Spielen drei Tore geschossen hatte. Auch Dennis Karaman bleibt den Roten treu: Im Interview mit dem Fernsehsender Sky erklärte er, seinen bis 2017 laufenden Vertrag bei 96 erfüllen zu wollen.

Einzig Ergebnis und besonders das Ausnutzen von Tormöglichkeiten stimmten nicht. „Die Chancenverwertung war nicht optimal“, sagte Stendel, „wir sind nach einer Viertelstunde richtig gut ins Spiel gekommen, haben viel Druck entwickelt – und hätten in Führung gehen müssen.“ Sein Gegenüber, der frühere 96-Profi André Breitenreiter, sprach von einem harten Stück Arbeit für seine Mannschaft. „96 hat sehr leidenschaftlich gespielt“, sagte der Schalker Trainer, „für uns zählt letztlich nur der Sieg. Den haben wir unbedingt gebraucht.“

Vor 46.900 Zuschauern begannen beide Teams engagiert. Die Hannoveraner waren sichtlich bemüht, ihren Fans im vorletzten Heimspiel vor dem bitteren Gang in die 2. Liga einen Sieg zu schenken. In Führung gingen jedoch die Gäste: Choupo-Moting hatte nach Vorarbeit von Leon Goretzka, der für Johannes Geis in die Startelf gerückt war, keine Mühe. Die Hausherren waren vom frühen Rückstand jedoch nicht geschockt, sie drängten mit Unterstützung der Anhänger sofort auf den Ausgleich. Nachdem Innenverteidiger Salif Sané zunächst völlig freistehend aus fünf Metern gescheitert war (15.), machte es Stürmer Sobiech sechs Minuten später besser. Bei dem Konter über 96-Flügelflitzer Noah-Joel Sarenren-Bazee befand sich Schalkes rechte Abwehrseite im Tiefschlaf.

Auch danach war 96 deutlich Herr im Haus, Spielmacher Hiroshi Kiyotake (27.) und der auffällige Sarenren-Bazee (31.) vergaben jedoch Chancen zum 2:1. Die Schalker offenbarten erneut eklatante Schwächen in der Rückwärtsbewegung, in der Offensive verließen sie sich zu sehr auf Einzelaktionen. Eine davon führte aber tatsächlich zum Erfolg: Nach starker Vorarbeit von Jungstar Leroy Sané brauchte Huntelaar beim erneuten Führungstor für nur noch den Fuß hinhalten.

Breitenreiter reagierte auf die Schwächen in der Abwehr und brachte zur Halbzeit für den überforderten Rechtsverteidiger Junior Caicara den Routinier Sascha Riether. Schalkes Defensive blieb jedoch anfällig, 96-Verteidger Hiroki Sakai hätte dies in der 55. beinahe mit dem Ausgleich bestraft, der Japaner traf aber nur das Außennetz. Fünf Minuten später scheiterte Manuel Schmiedebach mit einem Pfostenschuss knapp. Bei den Hannoveranern gefiel neben Sarenren-Bazee auch Iver Fossum im defensiven Mittelfeld. Schalke hatte in Torhüter Ralf Fährmann und Sané seine besten Akteure.



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