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Abstiegskampf bei 96

Hannover 96 unterliegt BVB mit 0:1

Der Einsatz stimmte, die mannschaftliche Geschlossenheit auch, trotzdem gab es für Hannover 96 im Fußball-Bundesligaspiel bei Borussia Dortmund mit 0:1 die nächste Niederlage. Eine, die trotzdem ein bisschen Hoffnung macht, findet HAZ-Redakteur Heiko Rehberg.

veröffentlicht am 13.02.2016 um 15:20 Uhr
aktualisiert am 16.02.2016 um 00:21 Uhr

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Ohne acht verletzte Profis entschied sich 96-Trainer Thomas Schaaf für eine 4-1-4-1-Taktik. Nach einem Latten-Freistoß von Marco Reus (16. Minute) schien das Spiel die erwartete Richtung zu nehmen, doch mit zunehmender Spieldauer gelang es den „Roten“, mit großem Einsatz und viel läuferischem Aufwand die Dortmunder in Schach zu halten. Nach der Pause war es eine Einzelaktion von Henrikh Mkhitaryan, mit der Dortmund für das 1:0 sorgte (57.). 96 geriet danach nicht mehr in große Schwierigkeiten, schaffte es aber in der Offensive nicht, sich Tormöglichkeiten herauszuspielen.

Mkhitaryan, dieser großartige Fußballer, hatte sich ungewöhnliche viele Schludrigkeiten geleistet, aber sein Dribbling und sein Schuss waren herausragend. Vorausgegangen war ein 96-Angriff über Uffe Bech, der mit einer schlechten Flanke endete – danach fanden zu viele Hannoveraner zu langsam den Weg zurück.

Es wäre spannend gewesen, wenn es 96 gelungen wäre, die über weite Strecken schwachen Dortmunder auch mit einem Gegentor zu ärgern. Die erste und größte Chance dazu gab es in der 41. Minute, doch BVB-Torhüter Roman Bürki parierte den Kopfball von Andre Hoffmann nach einer guten Flanke von Edgar Prib.

Ausfälle wie beim 0:1 gegen Mainz gab es diesmal nicht. Interessant: Nur ein einziger von sechs Neuzugängen kam in Dortmund zum Einsatz: Alex Milosevic. Der Innenverteidiger kümmerte sich zusammen mit dem ebenfalls sehr ordentlich spielenden Ceyhun Gülselam um Weltklassemann Marco Reus – und gewann viele Zweikämpfe. Der Schwede ist das, was noch nicht für die anderen Neuen behauptet werden kann: eine absolute Verstärkung.

Es war keine Überraschung, dass die Dortmunder deutlich mehr Ballbesitz hatten (67 Prozent). Doch bei den Zweikämpfen (50:50 Prozent) war 96 auf Augenhöhe. 14 BVB-Torschüsse sind für die Gastgeber ein unterdurchschnittlicher Wert. 96 gab nur vier Torschüsse ab – zu wenig, um punkten zu können. Die meisten Ballkontakte bei 96 hatten Hoffmann und Hiroki Sakai (60).

„Das war eine sehr, sehr gute Leistung mit einem schlechten Ergebnis. Mit mehr Entschlossenheit vorne wäre vielleicht mehr drin gewesen. Vom Einsatz, dem Miteinander und der Begeisterung stimmte alles. Ich hätte mir gewünscht, dass was übrig bleibt für uns.“

„Das hat heute nach Arbeit ausgeschaut. Es war zäh, zäh, zäher mit viel Luft nach oben. Wir freuen uns über den Sieg, auch wenn es nicht so leicht und so schön ausgesehen hat.“



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