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Rückkehr in die Europa League

Hannover 96 und der Sieben-Punkte-Plan

Sonntag gegen Eintracht Frankfurt, dann bei Borussia Mönchengladbach und schließlich gegen den FC Augsburg: Hannover 96 will in den kommenden Partien ordentlich punkten – denn die Roten wollen wieder nach Europa.

veröffentlicht am 09.03.2013 um 12:29 Uhr
aktualisiert am 12.03.2013 um 00:15 Uhr

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Mitunter können bestimmte Dinge nicht besser zueinander passen. Etwa, dass Mame Diouf, der erfolgreichste 96-Stürmer dieser Saison, nach zwei Wochen Trainingspause am Freitag auf den Platz zurückgekehrt ist und einen durchaus munteren Eindruck machte. Es war der erste Test, um herauszufinden, ob es am Sonntag für einen Einsatz im Bundesligaspiel gegen Eintracht Frankfurt reicht. Klappt es mit dem Comeback von Diouf, wäre das auch in anderer Hinsicht von Vorteil: für den Sieben-Punkte-Plan, von dem Klubchef Martin Kind mit Blick auf die nächsten drei Spiele der „Roten“ spricht. „Wenn wir das schaffen“, sagt der 68-Jährige, „dann können wir optimistisch sein, dass uns die erneute Teilnahme an der Europa League gelingt.“

Derzeit ist 96 vier Tabellenplätze und drei Punkte vom Ziel seiner Wünsche entfernt, da käme ein Heimsieg gegen die starken Frankfurter sehr gelegen. Im Prinzip würden die „Roten“ gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, wenn sie gegen einen direkten Kontrahenten punkten. Trainer Mirko Slomka macht keinen Hehl aus den Absichten für den Sonntag, die Teil der vor zwei Tagen mit Kind und Sportdirektor Jörg Schmadtke besprochenen Strategie für den Rest der Saison sind. „Wir wollen international spielen und näher ranrücken an die Frankfurter“, sagt Slomka. Und das geht in der Realität nun mal nur mit einem „Dreier“.

Vor dem Fernsehgerät hat der 96-Trainer am Donnerstagabend auch ein wenig Wehmut verspürt, als er sich Szenen vom Achtelfinale in der Europa League ansah. „Es ist nicht schön, da nur noch zuzuschauen“, sagt Slomka. Die Chance, in diese Runde vorzustoßen, sei ja da gewesen.

Damit die andere Chance wahr wird, zum dritten Mal in Folge in der Europa League anzutreten und damit einen speziellen Hattrick zu schaffen, sollen auch in den folgenden Bundesligaspielen gegen Borussia Mönchengladbach und den FC Augsburg (jeweils auswärts) unbedingt Punkte her. Man könnte es auch so formulieren: 96 will kein Verlierer sein. „So wollen wir es versuchen. Frankfurt soll dafür der Beginn sein“, sagt Klubchef Kind.

Alles versuchen will 96 auch, um seinen besten Stürmer zum Bleiben zu bewegen. Kind hat am Freitag noch einmal betont, der Klub werde an seine wirtschaftlichen Grenzen gehen, um den Vertrag mit Diouf über das Jahr 2014 hinaus zu verlängern. Andererseits sei 96 nicht zu einem solchen Transfer gezwungen, um nach dieser Saison noch eine ordentliche Ablöse zu erzielen. „Wirtschaftlich sind wir stabil“, sagt Kind. „Wir müssen erst einmal an uns denken.“

Das wiederum sollen am Sonntag auch die Frankfurter zu spüren bekommen.



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