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Einzug ins DFB-Viertelfinale lockt

Hannover 96 trifft heute Abend auf Borussia Dortmund

Einmal noch stark sein, einmal noch alles geben im 30. und letzten Spiel in dieser Hinserie. Viel anspruchsvoller hätte der Jahresabschluss für Hannover 96 jedoch nicht sein können.

veröffentlicht am 19.12.2012 um 07:24 Uhr
aktualisiert am 21.12.2012 um 00:17 Uhr

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Es ist schon ein mächtig dicker Brocken, den DFB-Sportdirektor Robin Dutt und Nationalspielerin Saskia Bartusiak bei der Auslosung Anfang November den „Roten“ mit dem heutigen Achtelfinalspiel im DFB-Pokal bei Borussia Dortmund (20.30 Uhr, live in der ARD) auf den Weg gelegt haben. Schlimmer als die Partie beim Titelverteidiger wäre nur noch ein Gastspiel beim FC Bayern München gewesen. Das ist die eine Seite. Andererseits ist es auch eines der leichtesten Spiel für die „Roten“, weil in dieser Partie die Rollen klar verteilt sind und 96 als Außenseiter in diese Begegnung geht.

Verlassen konnten sich die Niedersachsen bislang auf ihre Offensive, von der sich Mirko Slomka auch beim BVB einiges erhofft. Zumal der 96-Trainer auf seinen mit sechs Treffern in der Bundesliga erfolgreichsten Torjäger Mame Diouf setzen kann. Der Senegalese, der am vergangenen Wochenende in Düsseldorf seinen „Auswärtsfluch“ besiegte und den zwischenzeitlichen Ausgleich für die „Roten“ erzielt hatte, konnte zwar am Montag aufgrund muskulärer Probleme nicht am Mannschaftstraining teilnehmen. Nach Informationen dieser Zeitung ist der Angreifer jedoch genau wie Jan Schlaudraff, der in Düsseldorf mit Oberschenkelproblemen nach 22 Minuten ausgewechselt werden musste, in Dortmund mit dabei.

Und dann haben die „Roten“ ja auch noch einen Stürmer, für den die Borussia so etwas wie der Lieblingsgegner ist: Immer, wenn es gegen den BVB geht, läuft Didier Ya Konan zu großer Form auf. In den vergangenen drei Spielen gegen die Schwarz-Gelben erzielte der Ivorer zwei Tore, beim letzten Vergleich im Heimspiel Anfang Oktober hatte er den Ausgleich zum 1:1-Endstand durch Diouf vorbereitet. Auch heute würde Ya Konan dem Meister nur allzu gerne den Jahresabschluss mit einem 96-Sieg vermiesen.

„Es war ein phantastisches Jahr, aber ich habe nicht das Gefühl, dass es nicht noch getoppt werden könnte, um ehrlich zu sein“, sagte BVB-Trainer Jürgen Klopp. Genau wie die 96-Profis ging auch den Borussen in den vergangenen Spielen aufgrund der hohen Belastung im Europapokal etwas die Kraft aus. Den glanzvollen Auftritten in der Champions League steht der 3. Platz in der Liga gegenüber, mit dem die Dortmunder bei einem Rückstand von zwölf Punkten auf Spitzenreiter FC Bayern nicht zufrieden sind. Da es in den vergangenen Heimspielen gegen Düsseldorf (1:1) und Wolfsburg 2:3 für den BVB im eigenen Stadion nicht nach Plan lief, rechnet sich Slomka durchaus etwas aus. „Die Chance, etwas zu bewegen, ist immer da, vielleicht auch mal in Führung zu gehen und den Stress für die Dortmunder zu erhöhen“, sagte der 96-Coach. „Wir haben jetzt in Düsseldorf einiges liegen gelassen, und ich denke, dass wir das besser können.“

Einmal noch alles geben, 90 Minuten kämpfen, vielleicht noch ein paar Minuten länger. Sollte 96 heute die Überraschung gelingen, dann dürfte die nächste Pokalaufgabe für die „Roten“ ruhig ein bisschen angenehmer sein. Die Auslosung für das Viertelfinale gleich im Anschluss an das Pokalspiel in Dortmund übernimmt Olaf Thon. Jede Wette, dass der ehemalige Schalker lieber Hannover 96 als Borussia Dortmund aus dem Topf ziehen würde.



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