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Europa League

Hannover 96 spielt gegen UD Levante um den Gruppensieg

Im zehnten Europapokalspiel der Saison geht es für Hannover 96 um Platz eins in der Gruppe L. Bei Levante UD reicht dem Fußball-Bundesligisten ein Unentschieden.

veröffentlicht am 06.12.2012 um 15:58 Uhr
aktualisiert am 06.12.2012 um 21:07 Uhr

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Spitzenreiter, Platz 1, keine Niederlage; das klingt doch alles prima. All das kann die Mannschaft von Hannover 96 heute Abend im abschließenden Gruppenspiel der Europa League bei Union Deportiva Levante (21.05 Uhr, live bei Kabel 1) aus eigener Kraft schaffen. Dafür reicht dem Fußball-Bundesligisten gegen die Spanier, die genau wie 96 schon für das Sechzehntelfinale qualifiziert sind, bereits ein Unentschieden. Das Entscheidende ist also geklärt, beide Teams werden auch im nächsten Jahr international noch dabei sein. Nun geht es noch um die Kleinigkeiten. Und da ist die Frage, wie viel 96 gegen Levante bereit ist zu investieren.

In der Bundesliga müssen die „Roten“ bis zur Winterpause noch zweimal ran, am Sonntag im Heimspiel gegen Leverkusen und sechs Tage später bei Aufsteiger Düsseldorf. Dazu kommt noch das Pokalspiel bei Borussia Dortmund am 19. Dezember. In den vergangenen Tagen haben die 96-Profis kein Geheimnis daraus gemacht, dass diese drei Spiele für sie eine große Bedeutung haben, zumal es in der Liga zuletzt deutlich bergab ging und die „Roten“ auf Platz 12 abgerutscht sind. Auch 96-Trainer Mirko Slomka wird alles versuchen, damit 96 nicht den Anschluss an die Europapokalplätze verliert. Für ihn ist die Partie gegen Levante deshalb auch ein Spagat. „Wir wollen uns gut verkaufen und das Spiel ganz ernsthaft angehen, wie es sich für eine Begegnung in der Europa League gehört“, sagte der 45-Jährige gestern Abend in Valencia.

Natürlich werden die „Roten“ gegen den Tabellenachten der Primera Division versuchen, die Gruppenphase ungeschlagen zu überstehen, um so den 1. Platz zu verteidigen. Schließlich gibt es für diesen Erfolg 200.000 Euro mehr in die 96-Kasse. Die Mannschaft hätte auch den Vorteil, im Sechzehntelfinale (14. und 21. Februar 2013) zuerst auswärts zu spielen und bei der Auslosung am 20. Dezember in Nyon auf einen – zumindest theoretisch – schwächeren Gegner zu treffen. Auf der anderen Seite wurde in den vergangenen Wochen deutlich, dass dem Team nach mittlerweile 28 Pflichtspielen in dieser Saison die Kraft ausgeht.

Wenn Slomka einigen Spielern noch einmal eine Verschnaufpause gönnen will, dann wäre heute der richtige Zeitpunkt dafür. „Ich bin kein großer Freund davon, Spieler zu schonen, ohne zu wissen, dass diese am Wochenende auch wirklich spielen können. Wir können nicht allzu viel herumexperimentieren“, sagte Slomka. Er werde jedoch „hier und da darüber nachdenken“, einigen Spielern eine Pause zu gönnen.

Wie sehr er an diesem Donnerstag in seiner Mannschaft rotieren lässt, wollte der 96-Trainer am Mittwoch nicht verraten. Bis auf die linke Seite, wo es zu Konstantin Rausch in der Abwehr und Szabolcs Huszti im Mittelfeld keine Alternative gibt, da Christian Pander aufgrund einer Grippe die Reise nach Valencia gar nicht erst angetreten hat, besitzt Slomka viele Variationsmöglichkeiten. Im Angriff könnte Mame Diouf pausieren; dass in der Innenverteidigung der angeschlagene Mario Eggimann (Nackenprobleme) aussetzt, ist sehr wahrscheinlich.

Wie auch immer die 96-Elf am Donnerstag aussehen wird: Sie wird alles versuchen, um beim Klub aus Valencia nicht unter die Räder zu kommen. „Wir wollen uns hier gut verkaufen und 96 in ein gutes Licht rücken“, sagte Slomka. Dass Valencia die Partnerstadt von Mainz ist, muss ja kein schlechtes Omen sein.

Munúa – Lell, Navarro, Rodas, Juanfran – Iborra, Diop, El Zhar, Barkero, Juanlu – Martins Zieler – Rausch, Schulz, Haggui, Sakai – Schmiedebach, da Silva Pinto, Huszti, Stindl – Sobiech, Ya Konan

Don Tudor (Rumänien)

UD Levante – Hannover 96 (heute, 21.05 Uhr)Enschede – Helsingborg (heute, 21.05 Uhr)



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