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Partie gegen FC Egestorf/Langreder

Hannover 96 gewinnt Testspiel in Barsinghausen mit 5:0

Felipe und Steven Cherundolo stehen beim 5:0-Testspielsieg gegen den 1. FC Egestorf/Langreder erstmals nach langer Verletzungspause wieder im 96-Team. Auch beim Training am Vormittag zeigte sich, dass sich die Personalsituation bei den Roten weiter entspannt.

veröffentlicht am 03.04.2013 um 20:04 Uhr
aktualisiert am 06.04.2013 um 00:15 Uhr

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Fast hätte sein Comeback perfekt begonnen. Gerade einmal sieben Minuten waren gestern Nachmittag im Trainingsspiel von Hannover 96 beim Fußball-Oberligisten 1. FC Egestorf/Langreder gespielt, als Felipe sich im gegnerischen Strafraum unwiderstehlich in die Luft schraubte. Zwar wurde der Kopfball des Brasilianers, der erstmals seit einem halben Jahr wieder für die „Roten“ auflaufen konnte, vom Egestorfer Joshua Siegert von der Linie geschlagen, dennoch durfte man den kurzfristig anberaumten Test des Bundesligisten in Barsinghausen als Erfolg werten. Weniger wegen des standesgemäßen 5:0-Sieges, bei dem Mame Diouf (27. Minute), Sergio da Silva Pinto per Handelfmeter (58.), B-Junioren-Spieler Valmir Sylejmani (60., 79.) und Deniz Aycicek (67.) trafen, sondern vor allem wegen der Rückkehr von Felipe und Steven Cherundolo.

Der Innenverteidiger hatte zuletzt am 7.Oktober vergangenen Jahres beim Heimspiel gegen Meister Borussia Dortmund (1:1) im Kader gestanden. Danach musste er wegen Hüftproblemen passen und wurde wegen dieser Verletzung sogar operiert. Doch gestern war Felipe endlich wieder dabei. Zwar noch nicht im Pflichtspiel, sondern nur beim Trainingsspiel gegen den bis zum Seitenwechsel sehr frechen Fünftligisten, und wie Cherundolo auch nur eine Halbzeit lang. Doch nach seiner langen Leidenszeit sah man dem 25-Jährigen, der sich immer wieder ins Offensivspiel einschaltete, die Freude über seine Rückkehr auf den Rasen fast in jeder Aktion an.

Während Kapitän Cherundolo, der nach einer Knieoperation bereits am vergangenen Sonnabend beim 2:0-Sieg in Augsburg erstmals seit Mitte Dezember wieder im Kader stand, am kommenden Sonntag gegen den VfB Stuttgart (Anpfiff: 17.30 Uhr) ein heißer Kandidat für den Posten des Rechtsverteidigers in der Startformation ist, dürfte ein Einsatz für Felipe noch zu früh kommen. Im Bundesliga-Endspurt wird Mirko Slomka aber auch den Brasilianer wohl schon bald wieder einplanen können - und damit plötzlich vor einem kleinen Luxusproblem stehen: Denn durch die Rückkehr einiger Langzeitverletzter muss der 96-Trainer bei der Zusammenstellung des 18er-Kaders am Spieltag künftig eine knifflige Aufgabe lösen.

Schon für die Partie gegen den VfB kehren mit den zuletzt gesperrten da Silva Pinto und Diouf die Profis Nummer 19 und 20 in den Kreis der Kandidaten zurück. Felipe wäre Nummer 21 - und bereits beim gestrigen Vormittagstraining auf der Mehrkampfanlage hatten zwei weitere Rekonvaleszenten angedeutet, dass in absehbarer Zeit mit ihnen zu rechnen ist. Lars Stindl, der auf der rechten Mittelfeldseite schmerzlich vermisst wurde, und Innenverteidiger Mario Eggimann waren zum ersten Mal seit ihren Knöchelverletzungen wieder bei einem Trainingsspiel im Mannschaftskreis dabei. Der Schweizer erzielte dabei auf Anhieb einen Treffer, Stindl war sogar dreimal erfolgreich.

Doch mit Prognosen über den Zeitpunkt ihres Bundesliga-Comebacks halten sich beide noch zurück. „Es war ja gerade das erste Mal, dass ich das volle Programm durchziehen konnte“, erklärte Eggimann. Und auch Stindl warnte vor zu großen Erwartungen. „Es macht zwar schon wieder richtig Spaß. Aber ich habe beim Antritt noch immer ein bisschen Probleme und hoffe erst einmal, dass die positive Entwicklung von Tag zu Tag so weitergeht“, sagte der 24-Jährige. Denn dann könnte Slomka bald trotz eines voraussichtlich bis zum Saisonende fehlenden Trios - Szabolcs Huszti, Leon Andreasen und Franca - vor einer in dieser Saison bislang unbekannten Situation stehen: der Auswahl 18 aus 23.



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