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Heimsieg

Hannover 96 gewinnt mit 2:0 gegen Greuther Fürth

Hannover 96 ist mit dem Pflichtsieg gegen den Abstiegskandidaten Greuther Fürth eine positive Reaktion auf den Untergang beim FC Bayern gelungen. Die Roten gewannen am Dienstagabend nach ihrem Zwischentief in der Fußball-Bundesliga gegen den Aufsteiger mit 2:0.

veröffentlicht am 27.11.2012 um 21:31 Uhr
aktualisiert am 30.11.2012 um 00:15 Uhr

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Es war ein Spiel, bei dem am Ende nur eines wichtig war: dass auf der Anzeigetafel Hannover 96 als Sieger angezeigt wurde. Nichts anderes zählte gestern Abend in der Bundesligapartie gegen Greuther Fürth. Tore von Mame Diouf und Mario Eggimann bescherten den „Roten“ nach zwei Niederlagen in Folge mit dem 2:0 den ersehnten „Dreier“ – das ließ ein lange Zeit wenig ansehnliches Kampfspiel in den Hintergrund rücken.

Dabei war es munter losgegangen auf dem vom Regen aufgeweichten und schwer zu bespielenden Rasen der AWD-Arena. Ehe ein Großteil der Fans in der Nordkurve nach gut zwölf Spielminuten den aus Ärger über den Deutschen Fußball-Bund selbst auferlegten Stimmungsboykott – wie in allen anderen Bundesligastadien auch – beendet hatte, gab es für die anderen der 32 300 Zuschauer bereits guten Grund zum Jubeln und zum Klatschen. Mame Diouf hatte die „Roten“ bereits in der 4. Spielminute in Führung geschossen; der Senegalese war zur Stelle, nachdem Fürths Torwart Max Grün einen Schuss von Didier Ya Konan nur zur Seite abwehren konnte – eine perfekte Vorlage für Publikumsliebling Diouf zu dessen vierten Bundesligator.

Und eigentlich ein Start nach Maß, den sich eine zuletzt deutlich verunsicherte Mannschaft nur wünschen kann. Doch 96 machte im dritten Spiel in nur sechs Tagen lange Zeit zu wenig daraus, tat sich bis zur Halbzeit gegen den überraschend selbstbewusst aufspielenden Aufsteiger überaus schwer. Die Fürther fanden immer wieder Mittel und Wege, um vor den Kasten von Ron-Robert Zieler zu kommen. Der hannoversche Torwart vereitelte in der 23. Minute die bis dahin beste Chance der Gäste. Der frühere Hannoveraner Gerald Asamoah, der sich gegen Karim Haggui und Mario Eggimann durchgesetzt hatte, fand im 23-Jährigen seinen Meister.

Seine Vorderleute hingegen waren in so mancher Szene nicht auf der Höhe und bekamen die Fürther nicht richtig in den Griff. Immer wieder unterliefen den „Roten“ Fehlpässe und Ballverluste, dazu fehlte es insgesamt an der Abstimmung im Mittelfeld. Schon nach 18 Minuten musste sich Christian Schulz von Trainer Mirko Slomka einiges anhören.

Jan Schlaudraff, zuletzt nur Einwechselspieler und gestern Abend mal wieder in der Startelf, hatte eine ganz schlechte 1. Halbzeit erwischt. Abgesehen von der Vorarbeit zum 1:0 kam von ihm kaum ein Pass an. Dass er aber auch in solchen Spielen immer für einen genialen Pass gut ist, zeigte der 29-Jährige nach Wiederanpfiff, als er Diouf präzise vorlegte, dieser aber zunächst an Torwart Grün und dann im zweiten Versuch mit einem Kopfball an der Latte scheiterte (48.). Das Spiel blieb weiter in der Schwebe, denn die Gäste aus Franken witterten ihre Chance; erneut musste Zieler bei einem Schuss von Zoltan Stieber Kopf und Kragen riskieren (50.).

Das 2:0, von Eggimann per Kopf nach einem Freistoß von Schlaudraff erzielt (69.), löste bei 96 die größte Anspannung. Zumal die Fürther nun den Mut zu verlieren schienen. Der 96-Sieg, von Mannschaft und Fans gleichermaßen herbeigesehnt, war im Kasten.



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