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Millionenspiel im Pokal

Hannover 96: Die Kasse klingelt schon vor dem Anpfiff

Hannover 96 hat in Dortmund schon mal 1,5 Millionen Euro sicher – und hofft auf einen satten Nachschlag.

veröffentlicht am 17.12.2012 um 20:16 Uhr
aktualisiert am 20.12.2012 um 00:15 Uhr

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Es ist das Schöne an einem DFB-Pokalspiel, dass in einer Hinsicht vorher schon mal hochgerechnet werden darf und dieses Ergebnis auch noch weitaus verlässlicher ist als eine sportliche Prognose aufs Weiterkommen. Schon vor der Partie bei Borussia Dortmund am Mittwoch darf sich Hannover 96 so richtig freuen. Der Klub hat eine Einnahme von rund 1,5 Millionen Euro bereits sicher, ohne dass der Ball überhaupt freigegeben worden ist. „Dieses Pokalspiel ist wirtschaftlich sehr attraktiv“, sagt 96-Klubchef Martin Kind. Und das wiederum hat gleich drei Gründe.

Das Erreichen des Achtelfinales honoriert der Deutsche Fußball-Bund (DFB) schon mal mit 530.000 Euro. Zu diesem Betrag, der aus den Vermarktungsverträgen für den Pokalwettbewerb (Umfang: fast 60 Millionen Euro) fließt, kommen noch 40 Prozent der Zuschauereinnahmen hinzu. Dortmund mit seinem mehr als 80.000 Besucher fassenden Stadion, das ausverkauft sein dürfte, war in dieser Hinsicht ein sehr gutes Los für 96: Der hannoversche Klub darf voraussichtlich mit weiteren 500.000 Euro kalkulieren. Und da das Spiel auch noch live im Fernsehen gezeigt wird, kommen noch einmal rund 440.000 Euro hinzu. Alles in allem eine schöne Bescherung kurz vor Weihnachten zum Abschluss eines insgesamt erfolgreichen Jahres.

Sollte die 96-Serie in Pokalspielen gegen den BVB halten - vier Siege in vier Spielen, davon drei in Dortmund –, würde es in finanzieller Hinsicht erst so richtig interessant. Der Einzug ins Viertelfinale garantiert weitere 1,125 Millionen Euro aus dem Vermarktungspool – Zuschauereinnahmen und möglicherweise weitere TV-Erlöse als Draufgabe nicht eingerechnet. Der Erfolg hätte folglich nicht seinen Preis – auch wenn die Mannschaft über die ausgehandelte Prämienregelung zusätzlich gutes Geld verdienen würde –, er wäre wie ein Sechser im Lotto.

Dass die Hürde dafür sehr hoch liegt, ist jedem bei 96 klar. Der Klubchef benennt aber ein klares Ziel: „Wir fahren nach Dortmund, um zu gewinnen“, sagt Kind. Auch wenn die Ambitionen mit der 1:2-Niederlage in Düsseldorf einen Dämpfer erhalten haben: Klein beigeben wollen die „Roten“ beim Titelverteidiger morgen nicht.



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