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Platz 10

Hannover 96 darf jetzt bloß nicht lockerlassen

Manchmal lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Zum Beispiel bei der aktuellen Fußball-Bundesligatabelle. Dort steht Hannover 96 auf dem 10. Platz. Das hört sich nicht umwerfend an für einen Klub, der es zweimal hintereinander in die Europa League geschafft hat und seitdem andere Ansprüche hat.

veröffentlicht am 04.04.2013 um 21:43 Uhr
aktualisiert am 07.04.2013 um 00:15 Uhr

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Tatsächlich ist Platz 10 nach 27 Spieltagen eine wunderbare Ausgangssituation, man muss bei der Tabelle nur mit dem Finger etwas weiter nach rechts fahren, hinüber zu den Punkten. 37 Zähler haben die „Roten“, das sind nur zwei weniger als der FSV Mainz 05 auf dem 6. Platz, der gleichbedeutend mit der erneuten Europapokalqualifikation ist. 96-Trainer Mirko Slomka liegt vor dem Heimspiel am Sonntag (Anstoß um 17.30 Uhr) gegen den VfB Stuttgart also goldrichtig, wenn er sagt: „Wir haben Europa im Blick.“

Vor ein paar Wochen war Slomka noch skeptischer, der Auswärtssieg in Augsburg (2:0) hat seiner Mannschaft die Tür jedoch wieder weit geöffnet. „Wir sind wieder mittendrin“, sagt Verteidiger Christian Schulz. Mittendrin im Rennen um die Europapokalplätze - mit sieben anderen Vereinen. Selbst der Champions-League-Qualifikationsplatz 4 ist aus hannoverscher Sicht nur fünf Punkte entfernt, aber das nur für das Protokoll.

Die „Bild“-Zeitung spricht vom „irren Euro-Endspurt“. Bayern München, Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen sind der Konkurrenz enteilt und haben die ersten drei Plätze so gut wie sicher, dahinter reicht das Feld der Europa-Kandidaten bis zum 11. Platz und dem 1. FC Nürnberg, der mittlerweile auch auf den Geschmack gekommen ist. „Wir wollen den Anschluss an die oberen Plätze herstellen und so schnell wie möglich 40 Punkte erreichen, damit wir vielleicht über andere Ziele reden können“, sagt „Club“-Profi Markus Feulner. Da schwingt zwar noch fränkische Zurückhaltung mit, aber das Tabellenbild ist selbst für den Elften zu verlockend, um die Europa-Akte schon zu schließen.

96 steht vor dem Spiel am Sonntag komfortabel da, darf aber nicht lockerlassen. „Wir brauchen mal eine Serie von zwei, drei Siegen“, sagt Schulz. Stuttgart, ein Team aus dem Nirgendwo der Bundesliga, ist für dieses Vorhaben ein guter Gegner. Dazu kommt die Chance, im direkten Vergleich mit zwei ernsthaften Konkurrenten zu punkten, und zwar am 12. April beim SC Freiburg und am 4. Mai gegen Mainz.

Sieben Spieltage Hochspannung dürften damit garantiert sein.



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