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Last-Minute-Transfer bei 96

Haggui wechselt zum VfB Stuttgart

Der Tunesier Karim Haggui verlässt Hannover 96 am letzten Tag der Transferperiode und wechselt als dritter ehemaliger „Roter“ nach Mohammed Abdellaoue und Konstantin Rausch zum VfB Stuttgart.

veröffentlicht am 02.09.2013 um 22:00 Uhr
aktualisiert am 05.09.2013 um 00:15 Uhr

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Sein letzter Einsatz für die „Roten“ dauerte nicht viel länger als eine Minute. Als es vor einer guten Woche im Heimspiel gegen Schalke 04 für Hannover 96 darum ging, den 2:1-Vorsprung über die Zeit zu bringen, schickte Trainer Mirko Slomka Karim Haggui noch einmal aufs Feld. Auch am vergangenen Sonnabend beim 4:1-Erfolg des Fußball-Bundesligisten über Mainz 05 gehörte Haggui zum Kader. Doch zum Einsatz kam er dabei nicht – und am Montag wechselte der tunesische Nationalspieler mit deutschem Pass kurz vor Ende der Transferfrist zum Ligarivalen VfB Stuttgart.

Dass der 29-Jährige ein heißer Kandidat auf einen Wechsel war, darüber war in den vergangenen Tagen eifrig spekuliert worden. Seinen Stammplatz in der Innenverteidigung hatte Haggui bereits in der vergangenen Saison verloren, und nachdem mit Salif Sané und Marcelo auch noch zwei neue Innenverteidiger gekommen waren, standen seine Chancen auf Einsatzzeit noch schlechter. Zumal sich im Training zuletzt der lange Zeit verletzte Felipe vehement für einen der beiden Plätze im Abwehrzentrum empfahl.

Schon beim Gastspiel in München in knapp zwei Wochen hätte Haggui als überzähliger Innenverteidiger die Streichung aus dem Kader gedroht. Und das wollte sich der Nordafrikaner, der seit seinem Wechsel von Bayer Leverkusen nach Hannover im Sommer 2009 insgesamt 132 Spiele für 96 absolviert hat, dann doch nicht antun. „Der Spieler wollte gehen, wir wollten noch einen Spieler von der Gehaltsliste streichen, und der VfB steckte in einer schwierigen Situation auf der Innenverteidigerposition“, erklärte 96-Sportdirektor Dirk Dufner. „Also gibt es bei dieser Sache nur glückliche Gesichter.“

Haggui erhält in Stuttgart einen Vertrag bis 2015 plus Option für eine weitere Saison und trifft dort mit Mohammed Abdellaoue sowie Konstantin Rausch gleich zwei ehemalige Mitspieler wieder. 96 erhält im Gegenzug eine Ablösesumme in Höhe von etwa einer Million Euro. Einen Teil dieser Summe wollte der Klub direkt wieder in einen weiteren Rechtsverteidiger investieren. „Wir wissen, dass wir auf dieser Position ein bisschen dünn besetzt sind, deshalb haben wir noch zwei, drei Optionen abgeklopft – aber eher im Vorbeigehen“, verriet Dufner, der nach HAZ-Informationen unter anderem mit dem VfL Wolfsburg über einen Wechsel von Patrick Ochs sprach. „Es war aber nichts angemessen Preiswertes dabei.“

Am Montagmittag war Ron-Robert Zieler endlich wieder einmal dabei, als sich die deutsche Nationalmannschaft in München traf. Der 96-Torhüter gehört zum Kader für die beiden WM-Qualifikationsspiele gegen Österreich und die Färöer. Neben Zieler sind noch neun weitere Profis der „Roten“ mit ihren Nationalmannschaften unterwegs: Leon Andreasen, Mame Diouf, Salif Sané, Didier Ya Konan, Sébastien Pocognoli, Artur Sobiech, Hiroki Sakai sowie die deutschen „U 20“-Spieler Leonardo Bittencourt und Andre Hoffmann.



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